Bei der 46. Generalversammlung des Europäischen Volleyball-Verbands (CEV) in Paris stand die Weiterentwicklung des Sports im Zeichen von Innovation, Digitalisierung, Kommerzialisierung und Solidarität. CEV-Präsident Roko Sikirić zog rund 14 Monate nach seinem Amtsantritt eine positive Bilanz: Dank zahlreicher neuer Partnerschaften sei die finanzielle Stabilität langfristig gesichert. Zudem wurden neue Programme zur Förderung der Nationalverbände vorgestellt – darunter der CEV Solidarity Fund, der Fördermittel fair und transparent verteilt, sowie ein umfassendes Digitalisierungsprogramm, das auf Künstliche Intelligenz und moderne Technologien setzt.
FIVB-Präsident Fabio Azevedo würdigte die Arbeit der CEV-Führung und ihre Rolle bei der Umsetzung der globalen Strategie bis 2032, deren Ziel es ist, die weltweite Volleyball-Community von 800 Millionen auf 1,6 Milliarden Menschen zu verdoppeln.
ÖVV-Präsident Gernot Leitner zeigte sich nach der Versammlung zufrieden: „Das war ein sehr guter Kongress – effizient, zukunftsorientiert und mit vielen neuen Impulsen. Besonders spannend ist das neue World-Ranking-System für die Qualifikationen zu EM und WM. Auch das CEV-Solidarity-Programm mit seinen vielfältigen Fördermöglichkeiten ist ein großer Schritt. Und endlich gibt es nach vielen Jahren ein eigenes Commercial Department, das sich professionell um Sponsoring und Medienrechte kümmert.“
Abgerundet wurde die Tagung durch die Ernennung des ehemaligen CEV-Präsidenten André Meyer (LUX) zum Ehrenpräsidenten sowie die Genehmigung eines Rekordbudgets für 2026.
PM/RED/CEV/ÖVV
