Joelinton trifft einfach nicht ins Tor, dafür Pavelic ins eigene

Admira schlägt Rapid mit 2:1
SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie
SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie

Zum Abschluss der 22. tipico-Bundesliga-Runde hat die Admira Rapid in der Südstadt vor 3000 Zusehern mit 2:1 (0:0) besiegt. Marco Hausjell (69.) brachte die Gastgeber in Führung, Philipp Schobesberger (86.) glich aus, ehe Mario Pavelic (92.) den Ball bei einem Abwehrversuch nach einem Admira-Freistoß ins eigene Tor köpfelte. Die Hütteldorfer fanden nach einer schwachen ersten Hälfte nach der Pause gut ins Spiel, dominierten dann die Partie. Joelinton  – einmal aus 6m, einmal knapp per Kopf – vergab zwei Großchancen.

Sky-Stimmen:

Ernst Baumeister (Trainer Admira): „Es ist eine unglaubliche Geschichte, ich muss den Jungs ein Kompliment machen, wie sie als Mannschaft aufgetreten ist. In dieser Formation hat sie noch nie gespielt. So ist Fußball, es war nicht unverdient – Rapid hat in der ersten Halbzeit zu wenig gemacht, wir mit zwei Halbchancen das Spiel kontrolliert. In der zweiten Hälfte war es ein offenes Spiel, Rapid hatte ein, zwei Sitzer und wir haben eine Chance gut genützt und das zweite Tor hat sich Rapid selbst gemacht. Morgen fragt keiner mehr, wie wir das 2:1 gemacht haben. Man hat gemerkt, dass einige ab der 60. Minute zurückgefallen sind, das ist klar, es ist ein anderes Tempo als in der Regionalliga. Meine Mannschaft hat gut dagegen gehalten und durch die kämpferische Leistung den Sieg verdient. Hausjell hat großes Talent, sein Tor ist kein Zufall – im Training macht er es sehr oft. Gestern hat Hausjell im Training vier von fünf so gemacht. Heute haben wir wieder drei Punkte gegen den Abstieg gemacht. Wir schauen nicht auf die Tabelle.“

Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid): „Joelinton hat in der Vorbereitung die Netze fast kaputt geschossen, aus allen Positionen getroffen. Wenn du die erste Halbzeit siehst, dann darfst du dich nicht beklagen, wenn du nicht gewinnst. Ich glaube nicht, dass es am Willen gelegen hat. Die Spieler sind vielleicht zu sehr fokussiert und vergessen auf das Fußballspielen. In der zweiten Halbzeit war die Reaktion gut, die Niederlage war aber dann die Strafe für die erste Hälfte. In der ersten Hälfte hatten wir vielleicht zu viel Respekt vor einem schlechten Resultat, alle waren wie gehemmt, jeder wollte keinen Fehler machen. Das wurde in der Halbzeit abgelegt, aber dann gibt es das einfach nicht, wie du so ein Spiel verlieren kannst. Es war keine einfache Woche, aber das als Entschuldigung zu nehmen, wäre falsch.“

Bickel über eine mögliche Vertragsverlängerung mit Trainer Goran Djuricin: „Im Moment mache ich mir darüber keine Gedanken. Nächste Woche gibt es eine Präsidiumssitzung, da wird darüber sicher auch gesprochen.“

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(PM/RED)

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