[kom:pakt] Rapid schlägt die Austria mit 4:0

Ricciardo rast in China zum Sieg
Stefan Schwab SK Rapid © GEPA pictures/Wien Energie
Stefan Schwab SK Rapid © GEPA pictures/Wien Energie

Fußball: Das Große Wiener Derby ist zu einer normalen Bundesliga-Partie geschrumpft. Vor nur 11.000 Zusehern im Happel-Stadion aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen der Austria (klare Trennung der Fan-Lager) gewann Rapid mit 4:0 und wird diese Saison ohne Derby-Niederlage beenden. Schwab, Murg, Schobesberger und Kvilitaia schossen die Tore. Bei Austria fehlte der gelbgesperrte Holzhauser an allen Ecken und Enden. Es ist die höchste Bundesliga-Derby-Niederlage der Veilchen. Auch bei der 326. Auflage des Derbys kam es zu einem Zwischenfall: Eine Fotografin wurde von einer leeren Rauchbombe getroffen und musste mit einer Platzwunde ins Spital gebracht werden. Das Wurfgeschoß soll aus dem Austria-Sektor gekommen sein. Der Täter wurde binnen weniger Stunden identifiziert – die Austria hat ihm ein sofortiges Hausverbot erteilt. Zudem wird bei der Bundesliga ein bundesweises Stadionverbot beantragt. Vorkommnisse wie diese tragen dazu bei, dass das Interesse am Duell der beiden Wiener Klubs schwindet… tipico Bundesliga: Ergebnisse, Tabelle, Termine

Formel1: Turbulenter Grand Prix von China in Schanghai: Ricciardo fuhr dabei nach einer Safety-Car-Phase den ersten Sieg für das Red Bull-Team in dieser Saison ein, gewann vor Bottas und Räikkönen – Vettel, aus der Poleposition gestartet, wurde von Verstappen abgeschossen. Der WM-Leader belegte am Ende Rang acht. Weltmeister Hamilton profitierte von diesem Zwischenfall und wurde Vierter.

Volleyball: ÖVV-Star Alex Berger und Sir Safety Conad Perugia konnten die erste Gelegenheit, in die SuperLega-Finalserie einzuziehen, nicht nutzen. Der Grunddurchgangssieger zog im vierten Duell mit Diatec Trentino auswärts 0:3 (22:25, 24:26, 23:25) den Kürzeren. Der ÖVV-Teamspieler, der mit Perugia erst am vergangenen Mittwoch ins CEV Champions League-Final4 hatte einziehen können, steuerte sieben Punkte bei. Das alles entscheidende fünfte Aufeinandertreffen steigt am kommenden Donnerstag in Perugia.

Gymnastik: Vielversprechender erster Wettkampf der komplett neu formierten österreichischen Nationalgruppe in Rhythmischer Gymnastik: Beim Weltcup in Pesaro (Italien) gelang die Reifenkür nahezu optimal auf Platz 10. In den Auftritt mit Seilen und Bällen schlichen sich Fehler ein (14.), daraus resultierte am Ende der 13. Mehrkampfrang. Das Ensemble in völlig neuer Besetzung – von der letzten Nationalgruppe ist nur noch Laura Prantner im Kader, fehlte aber verletzungsbedingt – startete sehr ungewöhnlich in die Saison: Der allererste Wettkampftest war bereits ein Weltcup, den Gastgeber Italien vor Weißrussland und Russland gewann. Lisa Hofmann (NÖ), Romana Nagler (T), Maria Remezkova (W) – diese drei waren 2017 noch Teil der ÖFT-Juniorinnengruppe und sind nun in die Elite aufgestiegen – Florentina Marchart (W) und ihre Zwillingsschwester Leona (sie ist kurzfristig für Laura Prantner, S, aus der Stammbesetzung eingesprungen) wollten in Pesaro ursprünglich nur mit den Reifen an den Start gehen. Denn die Seile-Bälle-Kür war in der Vorbereitung noch nicht 100%ig stabil und die Vorbereitungszeit für Leona Marchart an sich zu gering. Doch weil es zum Auftakt so gut gelaufen war, entschied die ebenfalls neue russische ÖFT-Gruppentrainerin Ksenia Grigorian, den zweiten Auftritt ebenfalls zu riskieren. ÖFT-RG-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Da wir erst sehr spät mit dem professionellen Training in unserer neuen Halle beginnen konnten, haben wir noch Trainingsrückstand. Die Zielvorgabe ‚verlustfrei durchkommen‘ wurde erfüllt, doch technisch mussten wir mit Seilen und Bällen gegenüber den Reifen noch etwas zurück stecken. Trotz allem wurden unsere Erwartungen übertroffen. Nach dem sehr nervösen Podiumstraining in Pesaro haben unsere Sportlerinnen im Wettkampf toll gekämpft. Wir sind fürs Erste zufrieden, doch es wartet noch viel Arbeit auf uns.“

Eishockey: Der EC Red Bull Salzburg entschied am Sonntag ein packendes fünftes EBEL-Finalspiel gegen den HCB Südtirol Alperia in der Verlängerung für sich. Brant Harris sorgte in der 76. Minute für den Siegtreffer zum 6:5 und die erstmalige Serienführung der Salzburger, die nur noch einen Sieg zum Titelgewinn benötigen.

Tennis: Turniere Ergebnisse

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[PM/RED/ÖFT/ÖVV]

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