Frostige Fahrlässigkeiten

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
FOTO © GEPA pictures/ Wien Energie
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Wenn man davon ausgeht, dass Fußball kein Selbstzweck ist, sondern auch zum Gaudium von Zuschauern gespielt wird, dann muss man die Ansetzung der jüngsten Cup-Runde in Österreich bei frostigsten Temperaturen schwer in Frage stellen. Mehr noch: man muss sie kritisieren. Vom gesundheitlichen Aspekt für die Spieler ganz abgesehen. Sogar ein Langlaufrennen wird bei solchen Bedingungen abgesagt bzw. verschoben.

Gespielt wurde in Österreich trotzdem, die Favoriten haben sich durchgesetzt. Salzburg und Sturm Graz agierten souverän, sogar Rapid ist eine Runde weiter. In einem Heimspiel, in dem zum Zweitligisten Ried mit freiem Auge kein Unterschied zu erkennen war. Wie die Hütteldorfer siegen konnten, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht so genau. Immerhin treffen endlich die Stürmer. Alle sind glücklich. Zumindest bis zum nahenden Duell mit Salzburg. Da könnte Rapid wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Grünweiß ist nicht souverän, sondern verwundbar und anfällig für Niederlagen. Mit und ohne Kälte.

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