Pointner: „Das wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind!“

Der Ex-ÖSV-Cheftrainer in Sport und Talk aus dem Hangar-7
Alex Pointner 2016 © ServusTV/Neumayr
Alex Pointner 2016 © ServusTV/Neumayr

Alex Pointner ist der erfolgreichste Trainer im Skisprungsport, sorgte dafür, dass das ÖSV-Team um Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern über Jahre so gut wie unschlagbar war. Ende der Saison 2013/14 endete die Ära des 44-Jährigen. Am Montag war Pointner zu Gast in „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ / ServusTV und sprach u. a. über den tragischen Tod seiner Tochter Nina, die nach einem Suizidversuch über ein Jahr im Wachkoma gelegen war und die Rückkehr in den Skisprung-Zirkus Anfang des Jahres als Berater des bulgarischen Talents Wladimir Zografski.

Ex-ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner…

…über den Tod seiner Tochter Nina im vergangenen Dezember:

„Diese schreckliche Zeit ging an die Grenzen des Machbaren. Da merkt man, was wirkliche Probleme sind. So etwas wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind.“

…ist über die neuen Ansprüche im ÖSV-Team verwundert:

„Was habe ich in den letzten Jahren an Erfolgsdruck aushalten müssen? Jetzt ist alles eitel Wonne, auch wenn die Leistungen nicht so sind wie früher.“

…sieht fehlende Erfolgsvisionen im ÖSV-Team:

„Man braucht eine Vision, auf die man hinarbeitet. Mit so einer Kultur und solchen Ressourcen wie in Österreich, muss es schon das Ziel sein, ganz oben zu stehen.“

…sieht Gefahren in der Koppelstangenbindung:

„Ich bin davon überzeugt, dass dieses Bindungssystem dafür verantwortlich ist, dass es beim Aufsprung so schwere Stürze gibt.“

…über seine Rückkehr in den Skisprung-Zirkus:

„Von den ausländischen Nationen bin ich unheimlich herzlich empfangen worden. Bei der österreichischen Mannschaft war es unterschiedlich. Einige haben es erfolgreich geschafft, dass wir uns in Innsbruck und Bischofshofen nicht über den Weg gelaufen sind.“

[PM/RED]

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