ÖFB-Team für heißen Herbst zuversichtlich

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat sich nach dem verpatzten Start in die EM-Qualifikation (Niederlagen gegen Polen und Israel) wieder zurück ins Rennen um ein Endrunden-Ticket geschossen. Durch Siege gegen Slowenien (1:0)...
Ernst-Happel-Stadion © © GEPA pictures/ Raiffeisen

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat sich nach dem verpatzten Start in die EM-Qualifikation (Niederlagen gegen Polen und Israel) wieder zurück ins Rennen um ein Endrunden-Ticket geschossen. Durch Siege gegen Slowenien (1:0) und Nordmazedonien (4:1) hat Rotweißrot die Chance auf eine Teilnahme gewahrt. Die beiden bedeutungsvollen Heimpartien gegen Israel (10. Oktober) und gegen Nordmazedonien (16. November) finden jeweils im Ernst-Happel-Stadion in Wien statt. Das hat der ÖFB kürzlich bekannt gegeben. Spannung für einen heißen Herbst scheint garantiert, bet365 sorgt für zusätzliches Kribbeln beim Verfolgen der entscheidenden Begegnungen.  

Fortgesetzt wird die EM-Qualifikation aber schon vor den beiden Heimspielen am 6. September. Dann bekommt es die ÖFB-Auswahl in Salzburg mit Schlusslicht Lettland zu tun. Es wird das erste Länderspiel in der Mozartstadt seit sechs Jahre sein. Am 9. September nimmt es Österreich dann auswärts mit Tabellenführer Polen auf. Nach vier Runden führt Polen klar mit 12 Punkten die Tabelle vor Israel (7) und Österreich (6) an. Dahinter folgen Slowenien (5), Nordmazedonien (4) und Lettland (0).

Erleichtert über die beiden jüngsten Erfolge zeigte sich naturgemäß ÖFB-Teamchef Franco Foda: „Wir sind nun wieder richtig im Rennen, das wollten wir erreichen und das haben wir geschafft“, freute sich der in Graz lebende Deutsche und fügte hinzu: „Der zweite Platz hinter Polen wird bis zum Ende umkämpft bleiben. In unserer Gruppe muss man stets aufpassen. Da gibt es keine Geschenke. Die zuletzt erzielten guten Resultate müssen wir nun in unseren nächsten Lehrgang mitnehmen und dann immer wieder abrufen.“ Zufrieden ist nun auch wieder ÖFB-Präsident Leo Windtner: „Die Mannschaft“, lobte das Oberhaupt des österreichischen Fußball Bundes nach dem Auswärtssieg in Nordmazedoniens Hauptstadt Skopje, „hat hundertprozentigen Charakter bewiesen“.

Ich habe meiner Mannschaft immer vertraut… Marko Arnautovic

Immer von den beiden Siegen überzeugt war West Ham United-Legionär Marko Arnautovic: „Ich habe meiner Mannschaft immer vertraut“, versicherte der Offensiv-Motor im Spiel des österreichischen Nationalteams: „Wir haben gegen Slowenien ein sehr gutes Spiel gemacht, waren auch gegen Nordmazedonien klar überlegen. Nach dem Rückstand mussten wir einfach ruhig bleiben. Ich wusste immer, dass wir das Spiel gewinnen werden. In den letzten beiden Partien haben wir auch spielerisch überzeugt. Unser Kombinationsspiel zwischen den Linien war sehr gut.“ Das könnte auch im Herbst das Erfolgsrezept sein…

Was Teamchef Franco Foda noch benötigt, wäre freilich ein echter Torjäger: Die liegen gelassenen Chancen gegen Nordmazedonien hätten dazu gereicht, gleich mehrere Spiele für sich zu entscheiden. Und das Team muss von Marco Arnautovic unabhängiger werden. Ohne David Alaba hat man bereits auszukommen gelernt. Nun gilt es, auch im Offensiv-Bereich flexibler zu werden und künftig auch einmal einen etwaigen Arnautovic-Ausfall kompensieren zu können. Zumindest halbwegs halt…

 

(BEC)

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