Salzburg seit 24 Pflichtspielen ohne Niederlage

Hickersberger zum Derby-Skandal: "Kuschelkurs führt zu nichts!"
© FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Felix Roittner
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Nur Auswärtssiege am Samstag! Red Bull Salzburg ist weiter nicht zu stoppen! Der Meister setzte sich in der 22. Runde der tipico-Bundesliga auch bei Cashpoint SCR Altach durch, gewann durch einen abgefälschten Weitschuss von Stefan Lainer (55.) mit 1:0. Es ist das 24. Pflichtspiel in Serie, das die Mozartstädter unbesiegt beenden konnten. Bei den Bullen geht derzeit die Grippe um. Sie machte auch vor Marco Rose nicht halt. Der Chefcoach wurde im Ländle von seinen Assistenten Rene Aufhauser und Alexander Zickler vertreten. Hingegen verlor die Austria daheim gegen den LASK mit 1:3. Auch Sturm Graz musste eine Heimschlappe hinnehmen: 0:1 gegen den WAC. Es war die 2. Niederlage im 2. Spiel unter Neo-Sturm-Trainer Heiko Vogel. St. Pölten unterlag Mattersburg mit  0:3.

Sky-Stimmen:

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien): „Der Gegner war in allen Belangen besser. LASK hat jeden Zweikampf gewonnen, gutes Pressing gespielt. Wir haben kein gutes Passspiel gehabt. Wir haben heute zu viele Fehler gemacht. Ich habe die ganze Woche gewarnt, dass das eine sehr gute Mannschaft ist. Wenn man die Zweikämpfe nicht gewinnt, dann kriegt der Gegner Oberhand. Wir haben noch 14 Spiele. Am Ende werden wir vor Mattersburg stehen, es wird natürlich schwieriger, unsere Ziele zu erreichen.“

Klaus Schmidt (Trainer SCR Altach): „Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel ein wenig aus der Hand gegeben. Salzburg hat ein wenig Oberwasser bekommen. In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr, sehr gut verkauft und hätten die eine oder andere Möglichkeit gehabt, wobei Salzburg auch zu Chancen gekommen ist. Zum Schluss hätten wir aus der einen oder anderen Situation vielleicht den Ausgleich erzielen können. Ich bin dennoch mit der Leistung heute sehr zufrieden.“

Rene Aufhauser (Co-Trainer Red Bull Salzburg): „Es war ein sehr intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der Pause haben wir Umstellungen vorgenommen, weil uns Altach in der ersten Hälfte mit der Fünfer-Abwehr überrascht hat, die uns doch Schwierigkeiten bereitet hat. Wir sind dann besser aus der Kabine gekommen. Mit Blick auf Donnerstag wäre es für unsere Stabilität natürlich wichtig und wir hoffen, dass Ramalho und Caleta-Car spätestens Montag oder Dienstag ins Training einsteigen können.“

Heiko Vogel (Trainer SK Sturm): „Es gibt nur einen, der die Verantwortung trägt und das bin ich. Ich spreche mit der Mannschaft, wenn wir das nächste Training haben. Die Mannschaft hat versucht umzusetzen, was ich aufgetragen habe, deshalb nehme ich die ganze Verantwortung auf mich. Ich glaube, dass alle Spieler 100 Prozent geben, die Moral stimmt. Ich kann es nur nochmals betonen, ich übernehme die Verantwortung. Ich werde in mich gehen und mit meinem Stab das Spiel analysieren und dann werden wir schauen, wie die richtigen Antworten aussehen werden.“

Derby-Wahnsinn: Hickersberger spricht Klartext

Zu den Vorfällen beim Wiener Derby äußerte sich am Samstag auch Josef Hickersberger (Mitglied im Beirat der SK Rapid GmbH). Gegenüber Sky sagte der ehemalige ÖFB-Teamchef und Rapid-Meistermacher: „Sportlich läuft es nicht so, wie sich das jeder Rapid-Anhänger wünscht. Aber die größeren Probleme gibt es ganz einfach abseits des Rasens. Die Vorfälle beim Derby waren ganz einfach beschämend. Da gilt es jetzt in erster Linie den Hebel anzusetzen. Man hätte einen strikteren Kurs mit den Fans führen müssen. Dieser Kuschelkurs, weil sie weiß Gott wie gute Fans sind, führt zu nichts. Solche Dinge dürfen bei einem Klub wie Rapid ganz einfach nicht passieren.“

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(PM/RED)

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