Rapid verliert auch gegen Ried

0:1-Auswärtsniederlage des Rekordmeisters
SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie
SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie

Rapid ist auch gegen Ried nicht in die Gänge gekommen. Die Hütteldorfer mussten sich nach der 0:4-Heimpleite gegen die Admira nun auch im Innviertel geschlagen geben, verloren mit 0:1. Das Siegestor schoss Joker Jakob Kreuzer (57.). Der 23-Jährige erzielte aus der Drehung seinen ersten Bundesliga-Treffer.

Rapid-Trainer Zoran Barisic ließ Steffen Hofmann bis in die 85. Minute auf der Bank. Die Wiener waren überlegen, spielten aber zu wenige richtige Torchancen gegen gut stehende Oberösterreicher heraus.

Mit dieser Niederlage hat Rapid nun vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Salzburg, der nach der Länderspielpause im Wiener Prater zu Gast ist. Für den Rekordmeister ein Pflichtsieg, will er die Meisterschaft offen halten.

Stimmen:

Zoran Barisic (Trainer SK Rapid) im Sky-Interview: „Die Jungs haben alles probiert, was heute passiert ist, ist nicht verdient. Meine Mannschaft war die bessere Mannschaft, hat sehr viele Chancen gehabt und war in allen Belangen besser als der Gegner. Das Tor wollte nicht gelingen. Das heutige Spiel zeigt, dass nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt. Vom Auftritt her kann ich meiner Mannschaft nichts Negatives nachsagen. Fußball kann manchmal ein Scheissspiel sein. Meine Mannschaft hat sich nicht verdient, heute als Verlierer vom Platz zu gehen.“

…über die vergebenen Chancen von Stürmer Matej Jelic: „Er hat nicht das Glück, aber man muss auch klar sagen, dass er falsche Entscheidungen getroffen hat. Bei der Chance in der 1. Hälfte muss er den Ball direkt abnehmen und in der 2. Hälfte ist er über den Ball drüber gestiegen, weil er gedacht hat, hinter ihm ist noch ein Spieler. Ihn wurmt es am meisten.“

…über das bevorstehende Duell mit Red Bull Salzburg nach der Länderspielpause: „Auf das Salzburg-Spiel freuen wir uns. Ich hoffe auf viele Fans und positive Unterstützung von den Rängen. Vielleicht wird das notwendige Glück dann auf unserer Seite sein.“

Steffen Hofmann: „Wenn man drei Spiele nicht gewinnt und kein Tor schießt, ist das alles andere als gut. Wir hätten in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen, auch in der zweiten waren wir dominant, dann macht Ried das Tor und gewinnt… Dieses Spiel ist nicht mit dem Admira-Spiel vergleichbar.“

Ried-Trainer Pauld Gludovatz: „Rapid hat Fußball gespielt, und wir haben reagieren dürfen. Das Reagieren hat sich gelohnt. Wir waren physisch im Grenzbereich.“

Tipico-Bundesliga, 28. Runde:

Salzburg – Mattersburg 2:1 (2:0)
Red-Bull-Arena, Muckenhammer
Tore: Berisha (15.), Soriano (24./Elfmeter) bzw. Ibser (56.)

Admira – Sturm 1:0 (0:0)
BSFZ-Arena, Schüttengruber
Tor: Toth (51.)

Altach – Grödig 1:0 (0:0)
Cashpoint-Arena, Amhof
Tor: Aigner (56.)

Austria – WAC 0:0
Generali-Arena, Schörgenhofer

Sonntag:
Ried – Rapid 1:0 (0:0)
Tor: Kreuzer (57.)
Keine-Sorge-Arena, Harkam

Spieltag, Tabelle

(CHS/PM/RED)

Kategorien
Fussball - Presseinfo

ÄHNLICHE ARTIKEL