Champions League: „Finale dahoam“ gegen Liverpool

Red Bull Salzburg vor größtem Spiel in Klub-Geschichte
FOTO © FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Mathias Mandl
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Am Dienstag ist es so weit: Der FC Red Bull Salzburg empfängt in seinem Endspiel um den Aufstieg ins UEFA Champions League-Achtelfinale den große FC Liverpool, den Titelverteidiger, überlegenen Premier League Tabellenführer mit Kult-Trainer Jürgen Klopp an der Seitenlinie. Die Stimmung in der Arena in Wals/Siezenheim wird dem – aus rotweißroter Sicht – fußballhistorischen Abend sicherlich gerecht werden. Die Ausgangslage ist klar, der Rechner kann in der Schublade bleiben: Die Bullen kommen nur mit einem Sieg weiter, unabhängig davon, wie Napoli gegen das Schlusslicht der Gruppe E, KRC Genk, spielt. Den Reds genügt schon ein Punkt, um aus eigener Kraft aufzusteigen. Bei einer Niederlage müsste Liverpool auf eine Heimpleite Napolis hoffen. Anpfiff zu beiden Spielen ist bereits 18.55 Uhr.

Bislang waren österreichische Teams seltene Gäste in der UEFA Champions League-Gruppenphase, Sturm Graz bespielte dreimal die große Bühne, Rapid zweimal, die Wiener und die Salzburger Austria je einmal. Die Erfolgserlebnisse waren überschaubar. Einzig die Murstädter in der Saison 2000/01 schafften den Aufstieg unter die Top-16. Damals war allerdings der Modus mit zwei Gruppenphasen ein anderer. Nun, in der 28. Champions League-Auflage, könnte Red Bull Salzburg dieses Husarenstück als zweites heimisches Team gelingen – als Debütant in der Königsklasse und krasser Außenseiter, den keiner auf der Rechnung hatte. Zu wetten, kann sich also lohnen. Einen Überblick zum Wettangebot gibt Dir der Wettbonus Vergleich.

Freilich ist die Aufgabe für Salzburg mit Liverpool exorbitant schwierig – auch deshalb, weil es für den Kult-Club von der Insel ebenfalls ein echtes Endspiel ist. Als Titelverteidiger hat die Klopp-Truppe viel zu verlieren – viel, viel mehr als die Bullen. Dass auch das Star-Ensemble aus Liverpool nicht unverwundbar ist, bewies Napoli zum Champions League-Auftakt mit einem 2:0-Heimsieg. Und mit den Italienern wiederum lieferte sich Erling Haaland zwei packende Duelle über weite Strecken auf Augenhöhe. Haaland, der 19-jährige Stürmer aus Norweger, ist eine, vielleicht sogar die Entdeckungen dieser Champions League-Saison. Er traf achtmal, ist die Nummer zwei hinter Bayerns Super-Goalgetter Robert Lewandowski (10).

In der Premier League präsentierte sich Liverpool in 15 Runden unantastbar. Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf Außenseiter Leicester City, gar elf auf Titelverteidiger Manchester City. Eine ganze Stadt liegt daher Trainer Klopp zu Füßen. Der Deutsche schickt sich an, die Reds zum ersten Meistertitel seit 1990 zu führen und damit eine unermessliche Sehnsucht der Fans zu befriedigen. Red Bull Salzburg fuhr in den vergangenen Jahren nationale Erfolge en masse ein. Seit 2007 wurde man zehnmal Meister und sechsmal Cupsieger. Am Samstag bietet sich die Gelegenheit, auf dem  Red Bull-Erfolgsweg einen weiteren Meilenstein zu setzen. Zuzutrauen ist es der Truppe von Trainer Jesse Marsch, schließlich holten sie heuer bereits im Anfield einen 3-Tore-Rückstand auf.

BEC

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