Barisic „Man kann nicht nur warten, dass ein Großklub anruft“

Wolfgang Wiederstein bat den Ex-Rapid-Trainer zum Interview
Zoran Barisic SK Rapid 2016 © GEPA pictures/Wien Energie
Zoran Barisic SK Rapid 2016 © GEPA pictures/Wien Energie

Am kommenden Sonntag beginnt für Zoran Barisic, den ehemaligen Rapid-Trainer, das Abenteuer Olimpia Laibach in Slowenien. Zuvor sprach er mit Wolfgang Wiederstein.

Wie ist der Kontakt zustande gekommen?

Barisic: Kontakte hat es schon länger gegeben, aber da hat es nicht gepasst. Jetzt schon und ich bin voller Tatendrang.

Ein sportlicher Abstieg?

Warum? Laibach ist ein Spitzenklub, der Verein liegt zwar aktuell nur auf Rang vier, aber da ist noch viel möglich.

Ihre Ziele?

Den Abstand zur Spitze reduzieren. Ich möchte, dass meine Philosophie umgesetzt wird: Offensiv-Fußball, Attraktivität.

Wie im letzten Testspiel, das 4:0 gewonnen wurde?

Nein, da geht noch mehr, das Team war müde vom harten Training. Körperliche Fitness ist ein Muss!

Wie bewerten Sie Sloweniens Fußball?

Es gibt keinen Grund den slowenischen Fußball zu belächeln oder nicht ernst zu nehmen. Ich bin jederzeit bereit, etwas dazuzulernen, bin offen für alles. Man kann nicht nur daheim sitzen und warten, dass ein absoluter Großklub anruft.

Wie ist ihr Verhältnis zu Rapid? Gibt es da noch böses Blut?

Nein, jetzt wissen alle, was sich damals hinter meinem Rücken abgespielt hat. Aber ich wünsche Rapid alles Gute und viel Erfolg. Das werde ich immer tun.

Ihr Urteil über das österreichische Nationalteam?

Mit Ausnahme vom Sieg gegen Schweden habe ich alle Länderspiele gesehen. Eine tolle Mannschaft mit hervorragenden Legionären, ich bin davon überzeugt, dass sich das Team für die nächste Europameisterschaft qualifiziert.

 

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