Himmelfahrtskommando Austria

Neuer Trainer muss retten, was noch zu retten ist
Austria-Trainer Thorsten Fink © markusreitler.com
Thorsten Fink © markusreitler.com

Es gibt Vorgänge im Fußball, die sich nicht vermeiden lassen. Nur extrem schwach geführte Vereine reagieren nicht auf sportliche Talfahrten.

Die Wiener Austria trennte sich nach einer historischen Serie an Pleiten von Trainer Thorsten Fink. Die Niederlage in der Südstadt gegen die Admira hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ein Europcup-Startplatz ist in Gefahr, was einer sportlichen Bankrott-Erklärung gleichkommt.

Fink musste also am Sonntag gehen. Sicher keine billige Lösung. Was wundert ist, dass man bei der Austria zuletzt nie versucht hat, einen erfolgreichen Ex-Austrianer nach Favoriten zu lotsen.

Die Violetten brauchen jetzt schleunigst einen Trainer, um zu retten, was noch zu retten ist. Keine günstige Ausgangssituation. Weder für den Klub noch für den neuen Mann, wer auch immer dieses Himmelfahrskommando auf sich nehmen sollte.

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Einwurf von Wolfgang Wiederstein
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