Austria verliert auch gegen Admira! Kommt nun der „Zauberer“?

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
© FK Austria Wien
Baustelle Austria: Während die Generali Arena dabei ist, ein Schmuckkästchen zu werden, erinnert die sportliche Situation derzeit an die Anfangsphase der Bauarbeiten. © FK Austria Wien

Bei der Wiener Austria hängt der Haussegen schon länger schief, nun hat sich die Situation dramatisch zugespitzt. Gegen die Admira haben andere Mannschaften auch schon verloren, die Südstädter aber haben mit dem 2:1-Sieg gegen Violett die Krise der Veilchen prolongiert. Austria Wien hat nun bereits drei Spiele in Folge verloren! In die Kritik geraten ist vor allem Trainer Thorsten Fink, der wohl um seinen Job bangen muss.

Austria läuft Gefahr, das Minimalziel – einen Europacup-Platz – nicht zu erreichen. Was Wirtschaftschef Markus Kraetschmar jetzt schon Kopfzerbrechen bereitet. Fink hat lange gute Arbeit bei der Austria verrichtet, aber er ist scheinbar nicht in der Lage, den Negativlauf zu beenden.

In violetten Kreisen hoffen einige auf einen Trainerwechsel, ins Spiel gebracht wurde bereits ein denkbarer Kandidat – „ein Austrianer soll her!“ lautet der Tenor. Einige Austria-Sympathisanten denken dabei ausgerechnet an jenen Trainer, der Finks Ende bereitet haben könnte.

Es handelt sich um Ernst Baumeister, der aus der Admira einen gefährlichen Bundesligisten gemacht hat. Baumeister wurde zuletzt von TV-Experten Alfred Tatar als „Zauberer“ bezeichnet. Einen „Zauberer“ könnte die angeschlagene Austria derzeit wirklich gut brauchen.

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Sky-Stimmen:

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien) …über die momentane Situation bei FK Austria Wien: „Auch mit den oberen Leuten müssen wir schauen, was es da zu besprechen gibt. Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, das ist klar. Mein Standing wird nicht größer im Verein, aber nächstes Wochenende ist ein neues Spiel, und wir schauen, dass wir die Mannschaft aufrichten für das Heimspiel gegen den WAC. Wichtig ist, was mit dem Verein passiert und dafür müssen wir alles tun. Das ist meine Mannschaft. Wir stehen da, wo wir sind und ich kann mich da nicht ausreden.“

…über vergangene Leistungen: „Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren gute Arbeit geleistet, mussten gute Spieler verkaufen und haben bis jetzt nicht die richtigen gefunden, um sie zu ersetzen. Die Mannschaft müsste höher stehen als Admira oder Mattersburg – und das haben wir nicht geschafft.“

Markus Kraetschmer (Manager FK Austria Wien) …über die aktuelle Situation bei FK Austria Wien: „Wir haben uns das alles ganz anders vorgestellt. Heute tut es besonders weh. Wir haben versucht, mit vielen Gesprächen Spieler, Betreuer, Trainer wachzurütteln. Wie wir aufgetreten sind, war sehr enttäuschend. Wir sind heute einen großen Schritt von unserem Minimalziel „Europa League Platz“ weggekommen.“

…über die weitere Vorgehensweise: „Wohlfahrt und ich müssen uns intensiv beraten. Es wird ein arbeitsintensives Wochenende. Wir müssen das analysieren und dann Entscheidungen treffen. Es wäre falsch, jetzt irgendwelche Durchhalteparolen auszusprechen. Es gibt in dieser Situation kein Tabu, das nicht diskutiert werden könnte.“

Franz Wohlfahrt (Sportdirektor FK Austria Wien) im Halbzeitinterview …über die momentane Leistung des FK Austria Wien: „Wir können nicht so befreit aufspielen, sind aber selbst schuld, damit müssen wir umgehen. Anfangen muss jeder bei sich selbst, sonst kann es keine Mannschaft sein. Wir haben sehr viele Gespräche geführt. Die Stimmung ist nicht schlecht. Wir können die Situation nicht leugnen, nur wir selbst können uns rausholen.“

…über Thorsten Finks Lage als Trainer: „Wir führen keine Gespräche. Wir haben einen Vertrag mit den Jungs bis 2019 und ich hätte gerne, dass wir unsere Ziele erreichen – mit dem Trainer.“

(PM/RED)

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