Rapids Moralspritze vor dem Cup-Schlager

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie

Die Hütteldorfer hatten im 326. Derby weit weniger Probleme als gedacht. Rapid siegte klar mit 4:0, die Generalprobe für das Cup-Semifinale gegen Sturm Graz ist geglückt. Rapid erdrückte die Austria, Trainer Djuricin hatte auf den richtigen Schachzug gesetzt, er baute auf den agilen Schobesberger als Spitze, ließ Kvilitaja vorerst im Talon, überraschte damit den Gegner. Rapid kam besser und schneller ins Spiel, Austria fehlte Holzhauser an allen offensiven Ecken und Enden. Zu einer möglichen Wende fehlte viel, Rapid agierte selbstbewusst, hatte mit Schwab, Schaub, der bei Köln landen könnte, und Murg die besseren Akteure am Platz.

Für die Austria wird es nun im Kampf um einen Europacupplatz so richtig eng, das neue Stadion nimmt Formen an, allein die sportlichen Erfolge wollen sich nicht einstellen. Ein Umbau der Mannschaft steht bevor, die violetten Fans haben schon bessere Zeiten erlebt. Aber Austrianer ist, wer es trotzdem bleibt.

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