Rapid dreht sich weiter im Kreis

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie

Rapid hat eine der wichtigsten Weichen für die Zukunft gestellt. Der Vertrag mit Trainer Goran Djuricin wird verlängert, damit steht fest, dass sich die Hütteldorfer weiter im Kreis drehen werden. Djuricin bleibt, weil es in dieser (finanziellen) Preisklasse keine Alternativen gibt, obendrein ist er leicht zu handhaben. Djuricin ist dankbar, dass er bei Rapid trainieren darf, er muckt nicht auf, stellt keine großen Forderungen. Mit Djuricin wird Rapid wohl auch in der kommenden Saison keine allzu großen Sprünge machen. Alles andere wäre eine Überraschung, der Kreislauf scheint vorprogrammiert.

Stellt sich die Frage, mit welchem Kader Trainer Djuricin rechnen kann. Wenn Louis Schaub tatsächlich nach Deutschland zu Köln (Absteiger) wechselt, wird er eine Lücke hinterlassen. Murg alleine wird sie nicht schließen können. Im Angriff fehlt ohnedies ein echter Vollstrecker, egal was Kvilitaja macht. Alles deutet auf weiteres Mittelmaß hin.

Die Wiener Austria, ebenfalls nicht glücklich, macht sich indes erneut auf Trainersuche. Letsch könnte bleiben, aber auch neue Kandidaten stehen zur Disposition. Einer davon ist Rachimow, ein anderer Balakow, mit dem Franz Wohlfahrt einst bei Stuttgart gespielt hat.

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