EM-Quali: Knapp an der Sensation vorbei

ÖHB-Damen unterliegen Rumänien knapp
weiß

Die endgültige Entscheidung um die Teilnahme an der EURO 2018 in Frankreich ist bis Sonntag vertagt. Österreichs Handball Frauen Nationalteam musste sich dem haushohen Favoriten Rumänien in Innsbruck knapp mit 25:28 geschlagen geben. Dabei schrammte man wahrlich knapp an einer weiteren Sensation, nach dem Sieg über Olympiasieger Russland Ende September 2017, vorbei. In Halbzeit eins konnten die Österreicherinnen lange Zeit vorlegen, zwischenzeitlich sogar mit zwei Toren in Führung gehen, doch die WM-Dritten von 2015 drehten noch das Ergebnis, gingen mit einer 13:11 Führung in die Kabine. Nach Seitenwechsel ließen sich die Schützlinge von Teamchef Herbert Müller nicht abschütteln, konnten nach einem Rückstand von vier Toren in der 55. Minute den 24:24-Ausgleich erzielen, hatten sogar kurz vor Ende die Chance auf die Führung. Bei 25:26 aus Sicht der Österreicherinnen und 100 Sekunden vor Schluss, riskierte man in Unterzahl alles, nahm Tohrüterin Petra Blazek raus. Anstelle des neuerlichen Ausgleich, erzielten die Rumäninnen noch zwei Treffer ins leere Tor zum 25:28 Endstand. Kommenden Sonntag bestreitet man nun das letzte Spiel in der EM-Quali auswärts in Astrakhan, 13:00 Uhr live auf ORF Sport+, gegen Olympiasieger Russland. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse in den restlichen Qualigruppen, lebt weiterhin die Chance, sich selbst bei einer weiteren Niederlage als bester Gruppendritter für die EM zu qualifizieren. Ganze Meldung

(ÖHB)

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