Corner, der keiner war, entscheidet für Marseille

Salzburg siegt daheim vor 30.000 Fans 2:1 und verpasst Finale
weiß

Salzburg verpasste den Europa League-Finaleinzug gegen Marseille nach einem phantastischen Kampf denkbar unglücklich. Die Bullen glichen den 0:2-Rückstand nach regulärer Spielzeit aus dem Hinspiel aus (Haidara-Solo 53., Eigentor Sarr nach Schlager-Schuss 65.), mussten aber in der 116. Minute das 1:2 hinnehmen. Das entscheidende Auswärtstor erzielte Rolando nach einem Eckball, der keiner gewesen war, weil ein französischer Spieler den Ball abgefälscht hatte und kein Salzburger. Noch in der regulären Spielzeit war allerdings ein Strafraumhands der Mozartstädter übersehen worden.

Ein bitteres Out für die Bulls, unterm Strich bleibt aber eine grandiose Europa-League-Saison des österreichischen Meisters.

Stimmen:

Kapitän Alex Walke: „Das ist schwer zu akzeptieren. Er (der Schiedsrichter, Anm.) verlangt in der Halbzeit Respekt – und wir kriegen gar nichts…“

Trainer Marco Rose: „Es ist uns ein Stück weit weggepfiffen worden. Es ist unfassbar, was macht der Torlinienrichter an der Linie, Urlaub? Wir haben jetzt in zwei Spielen die Dinge weggepfiffen bekommen. Mir tut es leid für meine Jungs. Wir waren knapp davor, deshalb sind wir alle schwer enttäuscht.“

UEFA Europa League

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