Auch Dortmund kann Salzburg nicht stoppen

Verdienter 2:1-Auwärtssieg des österreichischen Meisters
FOTO © FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Felix Roittner
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Toller Auftritt des FC Salzburg im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales! Der österreichische Meister setzte sich bei Borussia Dortmund mit 2:1 (0:0) durch und darf nun vom Viertelfinaleinzug träumen. Es war der erste Europacup-Auswärtssieg einer österreichischen Mannschaft in Deutschland. Die Roten Bullen sind auf der europäischen Bühne nun schon 18 Spiele in Folge unbesiegt.

Vor 53.000 Zusehern, darunter 2000 Salzburger, zeigten die Bullen ein unglaublich ambitioniertes Spiel. Mit viel Pressing gegen den Ball setzte man die Borussia wieder und wieder unter Druck. Schon kurz vor Ende der ersten Hälfte bewahrte den deutschen Spitzenklub bei einem abgefälschten Schuss von Hwang Hee-Chan nur Aluminium vor einem Rückstand. Nach der Pause war es erneut Hee-Chan, der sich gut in Szene setzte und einen (etwas umstrittenen) Elfer herausholte, den Berisha sicher verwandelte (49.). Sieben Minuten später war es erneut der 25-Jährige, der die Dortmunder Fans verstummen ließ, indem er einen Ball aus dem Rückraum trocken unter die Latte hämmerte. In der 62. Minute dann der Anschlusstreffer der Stöger-Truppe durch  André Schürrle. Danach gab es noch Chancen auf beiden Seiten, am Ende aber jubelten die Bullen, die nie wirklich unter Dauerdruck gerieten. Peter Stöger: „Bei uns war vor allem die Laufleistung nicht ausreichend, es hat aber auch die Kreativität gefehlt. Dass Salzburg gut spielen kann, war nicht überraschend.“

Es ist also angerichtet für ein großes Rückspiel am nächsten Donnerstag, das mit rund 30.000 Zusehern schon jetzt ausverkauft ist. Berisha: „Ich freue mich über die zwei Tore, hoffe nun auf ein gutes Heimspiel und darauf, dass wir weiterkommen.“ Salzburg-Trainer Marco Rose: „Wir sind unseren Prinzipien treu geblieben, haben vorwärts verteidigt, Dortmund unter Druck gesetzt und verdient gewonnen. Noch aber ist gar nichts passiert. Wir nehmen ein gutes Ergebnis mit, dürfen aber daheim nicht anfangen, zu verwalten. Zuvor geht es noch am Sonntag in Mattersburg weiter…“ Pappel- statt Westfalenstadion. Salzburg pendelt zwischen den Fußball-Welten.

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