2. Akt in den HLA-Viertelfinalserien

Favoriten können Sack zumachen

Zweiter Akt in den HLA-Viertelfinalserien (best-of-3). Am Montag können der Alpla HC Hard, Bregenz Handball, die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und der HC Fivers WAT Margareten bereits das Halbfinalticket lösen. Die vier Top-Teams des Oberen HLA-Playoffs müssen allerdings auswärts antreten.

Titelverteidiger Alpla HC Hard hatte im ersten Duell mit der Union Juri Leoben kaum Mühe, feierte einen 41:28 (20:14)-Kantersieg. „Man merkte, dass bei unseren Jungs nach dem Derbysieg in der letzten OPO-Runde die Luft etwas draußen war“, resümierte Leoben-Manager Klaus Mitterdorfer, der freilich hofft, dass sein Team vor eigenem Publikum dem Meister besser Paroli beiten kann. Die Roten Teufel kommen jedenfalls mit einem ganz klaren Ziel in die Sporthalle Leoben/Donawitz. „Wir wollen bereits am Montag den Sack zumachen, auch wenn es sicherlich nicht einfach wird“, stellt Hards Thomas Weber klar.

Rekordmeister Bregenz Handball hatte zu Hause gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol hart zu kämpfen, um als 28:27 (15:12)-Sieger vom Parkett zu gehen. Dementsprechend rechnen sich die Silberstiere in ihrer Heimhalle einiges aus und hoffen, ein Entscheidungsspiel erzwingen zu können. „Bregenz war am Freitag alles andere als sattelfest und hat das Match scheinbar auch etwas zu leicht genommen. Umso bitterer ist es, dass wir daraus kein Kapital schlagen konnten. Das Halbfinale ist aber nach wie vor in Reichweite. Das erste Duell hat gezeigt, dass wir in der Lage sind, auf Augenhöhe zu agieren“, gibt sich der Schwazer Trainer Kresimir Marakovic zuversichtlich.

Einen Handball-Thriller erlebten die Zuschauer im ersten Viertelfinale zwischen der SG INSIGNIS Handball WESTWIEN und dem HC LINZ AG. Nachdem der Favorit einen klaren Vorsprung noch aus der Hand gegeben hatte, ging es in die Verlängerung. Am Ende hatte WESTWIEN denkbar knapp mit 29:28 (24:24; 13:9) das bessere Ende für sich. Die Stahlstädter sehen sich trotz der guten Leistung vom Freitag auch im Heimspiel als klaren Außenseiter. Nichtsdestotrotz sind Kapitän Thomas Reichl und Co. wild entschlossen, den Wienern alles abzuverlangen. „Schade, dass es im ersten Spiel nicht ganz geklappt hat. Ich bin aber sehr stolz auf meine Mannschaft. Am Montag werden wir noch einmal alles geben und wollen mit allen Mitteln versuchen, ein drittes Spiel zu erzwingen. Mit unserem fantastischen Publikum im Rücken ist am Montag alles möglich“, ist HC LINZ AG-Coach Nermin Adzamija überzeugt.

Der HC Fivers WAT Margareten tritt am Montag beim Moser Medical UHK Krems an. Spiel 1 ging nach sehr abwechslungsreichem Spielverlauf mit 35:29 (18:18) an den frischgebackenen Cupsieger. Nach der Partie erklärte Krems-Coach Ivica Belas, sein Team habe super gekämpft, „aber in Krems werden wir noch einen Gang höher schalten“. Damit rechnet man auch im Fivers-Lager. Flügelspieler Herbert Jonas: „Mit ihren Fans im Rücken sind sie ähnlich heimstark wie wir. Ivo Belas hat es auch heuer geschafft, dass seine Mannschaft zum Viertelfinale körperlich und taktisch voll da ist. Es wird wichtig sein, dass wir konzentrierter Start und ihre erste und zweite Welle gut im Griff haben.“

Viertelfinalpaarungen (Best of 3):
Serie 1
20.4.: Alpla HC Hard – Union JURI Leoben, 19:00 Uhr
1. Spiel: Alpla HC Hard – Union JURI Leoben 41:28 (20:14)

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25.4.: Alpla HC Hard – Union JURI Leoben, ??:?? Uhr

Serie 2
20.4.: Sparkasse Schwaz Handball Tirol – Bregenz Handball, 19:30 Uhr
1. Spiel: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz Handball Tirol 28:27 (15:12)

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25.4.: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz Handball Tirol, ??:?? Uhr

Serie 3
20.4.: HC LINZ AG – SG INSIGNIS Handball WESTWIEN, 19:30 Uhr
1. Spiel: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – HC LINZ AG 29:28 (24:24; 13:9) n. V.

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25.4.: SG INSIGNIS Handball WESTWIEN – HC LINZ AG, ??:?? Uhr

Serie 4
20.4.: Moser Medical UHK Krems – HC Fivers WAT Margareten, 20:00 Uhr
1. Spiel: HC Fivers WAT Margareten – Moser Medical UHK Krems 35:29 (18:18)

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25.4.: HC Fivers WAT Margareten – Moser Medical UHK Krems, 20:00 Uhr

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