Veith und Co. klettern in Osttirol

Back-To-Race-Gruppe bereitet sich auf Comeback vor
Theresa Steinlechner, Anna Veith, Mirjam Puchner, Bianca Venier, Hanna Hofer, Michaela Kirchgasser, Carina Dengscherz © ÖSV/Brunner
Theresa Steinlechner, Anna Veith, Mirjam Puchner, Bianca Venier, Hanna Hofer, Michaela Kirchgasser, Carina Dengscherz © ÖSV/Brunner

In Lienz, wo der Skiweltcup der Damen im kommenden Winter wieder Station macht, haben die rekonvaleszenten ÖSV-Läuferinnen der Back-To-Race-Gruppe drei Tage bis Mittwoch Halt gemacht. Olympiasiegerin Anna Veith, Michaela Kirchgasser und Co. bereiten sich akribisch auf ihr Comeback in den Weltcup vor.     

ÖSV-Gruppentrainer Meinhard Tatschl wartete mit einem speziellen Programm auf: „Mit einem Kletterschwerpunkt, wollen wir den Gruppenaspekt und das Teambuilding fördern. Mannschaftsgeist ist auch in einer Einzelsportart das Um uns Auf. Beim Klettern, muss man sich auf seinen Partner voll und ganz verlassen können.“

„Die Back-To-Race-Gruppe finde ich super! Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wir können uns gemeinsam wieder zurückkämpfen und wir arbeiten alle am Grundsatz dieser Gruppe: Wenn die Gruppe nicht lange existiert, haben wir alles richtig gemacht,“ freut sich Kirchgasser mit ihren Kolleginnen auf die ersten Skieinheiten. „Im jetzigen Moment ist bei mir sicher eines der Hauptziele, dass der Einstieg in den Weltcup sehr früh am Anfang der Saison funktioniert. Da sind wie sehr dahinter und es schaut gut aus, dass der Plan aufgeht.“

„Ich bin in den vergangenen beiden Jahren auch schon klettern gegangen, daher wird’s von Jahr zu Jahr besser. Mir taug´s uns ich fühle mich wohl. Noch mehr freue ich mich aber auf nächste Woche“, so Bianca Venier, die kommende Woche erstmals wieder auf Skier stehen wird.

Noch bis heute Mittwoch trainieren Anna Veith, Michaela Kirchgasser, Mirjam Puchner, Bianca Venier, Theresa Steinlechner, Carina Dengscherz und Hanna Hofer in Lienz, wo sie im Grandhotel vorzüglich aufgenommen wurden.

Der Kärntner Christian Walder hat am Mittwoch nach über fünfmonatiger Verletzungspause erstmals wieder die Skier angeschnallt. In Zermatt (SUI) stand freies Skifahren auf dem Programm. Der 26-jährige Speedspezialist hatte sich Ende März bei einem Sturz im Super-G-Training auf der Reiteralm einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. „Das war heute richtig genial. Ich hatte keine Schmerzen und das Gefühl, wieder Schwünge in den Schnee zu ziehen, war der Hammer“, so Walder nach dem Training. In den nächsten Wochen absolviert er ein spezielles Aufbauprogramm, bevor er Ende September wieder zur Mannschaft stoßen möchte.

[PM/RED]

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