Rapid droht des Teufels Küche

Rapids 1:2-Heimniederlage im Playoff-Hinspiel gegen Sturm Graz war irgendwie ein Spiegelbild der gesamten Saison. Noch ist nicht alles verloren, aber Grünweiß steht am Sonntag in Graz schon wieder mit...

Rapids 1:2-Heimniederlage im Playoff-Hinspiel gegen Sturm Graz war irgendwie ein Spiegelbild der gesamten Saison. Noch ist nicht alles verloren, aber Grünweiß steht am Sonntag in Graz schon wieder mit dem Rücken zur Wand. Trainer Kühbauer und Sportdirektor Barisic könnten das große Saisonziel (Europacup-Teilnahme) verpassen.

Rapid ging in Führung, hatte die Möglichkeit aufs 2:0, stattdessen gelang den Steirern der Anschlusstreffer und die Partie kippte. Was wohl auch auf die Kappe des Trainers ging. Nach der Verletzung von Sonnleitner brachte Kühbauer mit Greiml einen 17-jährigen Debütanten, der einen Elfer verschuldete und mit einem Eigentor endgültig zum Pechvogel wurde.

Sturm Graz hat im Rückspiel nun alle Trümpfe in der Hand, es gilt die Auswärtstorregel. Ohne Europa League würde die Kaderplanung für die kommende Saison natürlich anders aussehen.

Rapid Wien – Sturm Graz 1:2 (0:0)
Allianz Stadion, 16.000, Drachta

Tore:
1:0 Schwab (60.)
1:1 Jantscher (69./Elfer)
1:2 Greiml (78./Eigentor)

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Einwurf von Wolfgang Wiederstein

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