Koch rettet Sturm Remis in Altach

Heimsiege für Austria und Admira
© tipico Bundesliga
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Das Spitzenduell der 15. Tipico-Bundesliga-Runde zwischen dem SCR Altach und Sturm Graz endete 1:1 (0:0). Dimitri Oberlin hatte die Gastgeber, bei denen Werner Grabherr sein Trainer-Debüt gab, vor 6.628 Zuschauern in der Cashpoint-Arena in Führung gebracht. Fabian Koch (92.) rettete den Murstädtern die Tabellenführung. Beide Teams halten bei 30 Punkte. Boden gut machen konnte die Austria. Sie gewann daheim gegen Ried mit 2:0. Ebenfalls daheim setzte sich die Admira mit 4:1 gegen den WAC durch. Ein 2:2 gab es im Duell der Nachzügler zwischen St. Pölten und Mattersburg. Am Sonntag steigt der große Schlager zwischen Salzburg und Rapid. Bei den Hütteldorfern gibt Canadi sein Debüt als Rapid-Trainer.

Die Stimmen von Sky Sport Austria HD

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien): „Spielerisch waren wir nicht so gut, wir hatten viele Fehlpässe. Wir haben es versucht, aber haben auch gegen einen Gegner gespielt, der sehr diszipliniert gestanden ist, auf seine Konterchancen gewartet hat, aber auch selber spielen wollte. Von dem her war es für uns ein wichtiger Sieg, solche Spiele muss man einfach gewinnen und die Chancen, die man hat, nutzen. Wir haben die Qualität, dass wir durch eine Aktion das Spiel entscheiden können, wenn man die Chancen gegen uns nicht nutzt. Trotzdem haben wir nicht unverdient gewonnen, weil wir viel getan haben für das Spiel.“ …über den Sieg: „Es ist immer wichtig zu gewinnen, wenn man aus der Länderspielpause kommt, vor allem wenn man vorher eine hohe Niederlage hatte, da brauchen die Jungs ja wieder ein bisschen Selbstvertrauen. Der eine oder andere hat sich gut ausgeruht, aber man hat auch gemerkt, dass es vom Spielerischen her noch ein bisschen hängt.“

Werner Grabherr (Trainer SCR Altach): „Für uns ist das Unentschieden natürlich enttäuschend, die Mannschaft wollte die Tabellenführung, und hätte sie sich auch verdient. Die Führung müssen wir einfach über die Zeit bringen. Persönlich war es ein super Gefühl, vorne stehen zu dürfen. Aber es ist ja nicht mein erstes Heimspiel und von daher habe ich mich gar nicht groß vom Umfeld beeinflussen lassen.“

Franco Foda (Trainer SK Sturm Graz): „Wir wollten schon gewinnen, aber über weite Strecken des Spiels haben sich beide Mannschaften neutralisiert. Es gab wenig Chancen auf beiden Seiten, obwohl wir in der ersten Halbzeit noch die besseren hatten. Auch in Unterzahl haben wir wenig zugelassen, sind dann aber durch einen Eigenfehler in Rückstand geraten. Doch die Mannschaft hat bis zum Ende an sich geglaubt und wir sind froh, dass wir so spät noch den Ausgleich erzielt haben.“

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