Austrias Trauerzug

EINWURF von Wolfgang Wiederstein
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Herbert Prohaska, Österrreichs Jahrhundertfußballler, hatte vor dem Europa-League-Duell seiner Wiener Austria gegen Limassol so seine Vorahnung. Er feierte Geburtstag, dann wohnte er dem Begräbnis von Fritz Drazan bei, abends war er in der Generali-Arena zu Gast. „Hoffentlich wird das nicht auch noch ein Begräbnis“, meinte er vor dem Anpfiff. Prohaskas frommer Wunsch wurde nicht erfüllt, Austria enttäuschte auf allen Linien, verlor gegen die Zyprioten mit 1:2. Schon in der Meisterschaft hatte Violett enorme Probleme, der Schalter ließ sich nicht umlegen. Nun droht das vorzeitige Aus. Trainer Ilzer steht unter Druck, ein Erfolgserlebnis muss schleunigst her, sonst droht ein Desaster.

Die Wiener Austria tümpelt dahin, Pluspunkte sind schwerlich auszumachen, zu den Verlierern gehört auch Peter Stöger, der seine Rückkkehr nach Favoriten hoffentlich noch nicht bereut. Imagegewinnn ist die Austria bisher jedenfalls keiner.

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