Altach Winterkönig, Rapid half auch Hofmann-Comeback nichts

Ländle-Truppe siegt mit 3:1
SK Rapid Steffen Hofmann 2015 © GEPA pictures/Wien Energie

Erstmals ist ein Verein aus Vorarlberg Winterkönig! Altach feierte am Sonntag im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres einen 3:1-Heimsieg über Rapid und überwintert damit mit zwei Zählern mehr auf dem Konto als Titelverteidiger Red Bull Salzburg. Rapid hat bereits 15  Punkte Rückstand. Philipp Netzer (7., 60.), Nikola Dovedan (55.) bzw. Srdjan Grahovac (59.) schossen die Tore. In der 77. Minute feierte Steffen Hofmann ein Comeback  nach seiner Verletzungspause. Aber auch der Kapitän – er kam für Stephan Auer – konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Somit zog Rapid-Trainer Damir Canadi im ersten Duell mit seinem Ex-Klub gleich einmal den Kürzeren. Es war ein verdienter Sieg der Ländle-Truppe. Grünweiß versuchte viel, konnte aber keine zwingenden Chancen herausarbeiten.

Werner Grabherr (Trainer SCR Altach): „Die Mannschaft hat sich das über den Herbst hinweg verdient und man hat heute gesehen, dass wir vor allem zuhause schwer zu biegen sind. Wir müssen die Mannschaft im Winter weiterentwickeln, um noch schwerer zu schlagen zu sein. Wir haben heute von Beginn an die Zweikämpfe versucht zu gewinnen und durch Standards haben wir uns einen Polster geholt. Meine Zeit als Trainer hat richtig Spaß gemacht, mit einem super Trainerteam, ein super Zusammenhalt. Der neue Trainer muss ein Arbeiter sein, der sich nicht zufrieden geben darf, Woche für Woche die Mannschaft weiterentwickeln muss. Utopisch ist der Meistertitel nicht, mit dem werden wir uns aber erst in der 35. Runde befassen, wenn es soweit sein sollte.“

Damir Canadi (Trainer SK Rapid): „In einzelnen Situationen waren wir nicht hellwach. Beim 1:0 aus einer Standardsituation waren wir nicht nah genug dran, man kann auch vielleicht über Abseits diskutieren. Wenn es nicht so läuft, dann bekommst du solche Tore. Die Leistungen beider Mannschaften waren ausgeglichen, wir haben alles investiert und daher haben Standardsituationen das Spiel entschieden. Altach muss man gratulieren, sie haben eine sehr gute Saison gespielt. Wir sind enttäuscht, aber das gehört zum Sport dazu, es werden auch andere Zeiten kommen. Heute war Altach effektiver, in einem sehr ausgeglichenen Spiel. Heute ist um 14 Uhr festgestanden, dass Wöber ausfällt und wir mit keiner Dreierkette spielen können. Sie haben alles investiert. Es wird jeder selbstkritisch in die Analyse gehen, Fredy Bickel, der Verein und ich werden die richtigen Weichen stellen, davon bin ich überzeugt.“

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(CHS/PM/RED)

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