SVom Regelwerk her hat sich wenig an Sportarten wie Fußball, Hockey oder Tennis geändert. Trotzdem haben all diese und viele weitere Disziplinen in den letzten Jahren weitreichende Veränderungen erfahren. Der Hauptgrund dafür ist ohne Frage der technologische Fortschritt. Wie er die Industrie in Österreich und darüber hinaus beeinflusst, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Fans sind heutzutage vernetzter denn je
Lange Zeit war es üblich, vor dem Fernseher, beim Public Viewing oder im Stadion mitzufiebern und bei einem Sieg gemeinsam mit Freunden zu feiern. All das ist im modernen Fußball noch immer weitverbreitet und selbst bei weniger beliebten Sportarten keineswegs eine Seltenheit. Der Unterschied zu damals ist, dass Fans heutzutage um einiges vernetzter sind und infolgedessen weit mehr Möglichkeiten haben, um ihre Leidenschaft auszuleben. Sie können sich etwa auf Social Media mit anderen Fans austauschen und große Communitys bilden, die online oder auch vor Ort gemeinsam Spiele verfolgen. Das Ergebnis sind zunehmend aktive und weniger passive Fans.
Unterhaltung mit Sport geht weit über Matches im Fernsehen hinaus
Mittlerweile können wir Sport auf eine weit vielfältigere Art und Weise erleben. Einfach nur Matches im Fernsehen anzuschauen, ist schon lange nicht mehr die einzige Option. Spannende Ergänzungen sind unter anderem interaktive Inhalte auf sozialen Kanälen, Statistiken in Echtzeit und Videos mit Höhepunkten. Hinzu kommt ein umfassender Sportwettenbereich, der dank Buchmachern im Netz rund um die Uhr verfügbar ist. Mussten wir früher in ein Wettbüro gehen, können wir mittlerweile in wenigen Schritten online Wetten abschließen. Dafür braucht es nur ein Konto bei einem seriösen Anbieter.
Künstliche Intelligenz unterstützt das Sportmanagement
Vor nicht allzu langer Zeit war es ganz normal, beim Management auf Werkzeuge wie Excel-Tabellen oder Notizblöcke zurückzugreifen. Beides ist heutzutage kaum noch von Bedeutung, da künstliche Intelligenz im Sport immer stärker in den Entscheidungsprozess einbezogen wird. Durch hoch entwickelte Algorithmen ist es möglich, große Mengen an Daten in kürzester Zeit zu analysieren und darauf aufbauend Entscheidungen zu optimieren oder Prognosen zu erstellen. Tatsächlich wird heutzutage kaum noch ein Transfer aus dem Bauch heraus getätigt. Vielmehr nutzen große Vereine datengestützte Tools, um genau die Spieler zu finden, die das bestehende System am besten ergänzen. Für diese Spieler zahlen sie gewaltige Summen, obwohl sie theoretisch Alternativen auf vergleichbarem Niveau zu geringeren Preisen verpflichten könnten. Ein anschauliches Beispiel ist der Wechsel von Florian Wirtz von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool für satte 125 Millionen Euro. Dass er ausgewählt wurde, hängt nicht nur mit seiner individuellen Leistung zusammen, sondern mit einer Vielzahl von Faktoren, die bis ins Detail analysiert wurden.
Extended Reality ermöglicht realitätsnahe Trainingssitzungen
Verständlicherweise denken wir bei Virtual-Reality-Brillen und ähnlichen Geräten nicht gerade an Profisportler. Dabei ist Extended Reality zumindest beim Training schon lange ein wichtiges Tool. Mit immersiven Simulationen können Sportler auch außerhalb des Felds in realistischen Umgebungen situationsbezogen trainieren. Das bietet sich insbesondere dann an, wenn es darum geht, spezifische Bewegungsabläufe zu optimieren. Zwar hat erweiterte Realität noch immer einige Schwächen, darunter eine begrenzte physische Rückmeldung, aber ihr Einsatz nimmt seit Jahren kontinuierlich zu.
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