Windtner: „Guter Tag für den Weltfußball!“

Schweizer Infantino neuer FIFA-Präsident
Leo Windtner 2015 © BSO Cristall Gala
Leo Windtner 2015 © BSO Cristall Gala

Der neue Präsident des Fußballweltverbands (FIFA) heißt Gianni Infantino. Der Schweizer setzte sich am Freitag beim außerordentlichen FIFA-Kongress in Zürich im zweiten Wahlgang durch.

Infantino erhielt 115 Stimmen, sein schärfster Konkurrent und als Favorit ins Rennen gegangene Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa aus Bahrain 88 Stimmen. Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien kam im zweiten Wahlgang auf vier Stimmen. Für die absolute Mehrheit waren 104 Stimmen notwendig. Der 45-jährige Infantino war zuletzt UEFA-Generalsekretär.

ÖFB Präsident Dr. Leo Windtner zeigte sich sehr erfreut über den Ausgang dieser Wahl: „Es ist ein guter Tag für den Weltfußball und auch für Europa. Wir haben dieses Ergebnis mit Freude und Erleichterung aufgenommen. Die tolle Präsentation und die Performance von Gianni Infantino haben beigetragen, viel Glaubwürdigkeit in den Fußball zurückzubringen. Die Nationalverbände und der Fußball können sich in Zukunft mehr Unterstützung erwarten und ich freue mich auch, dass der ÖFB zu diesem tollen Ergebnis beitragen konnte. Ich denke, dass es nun gute Chancen gibt, dass die so notwendigen Reformen auch in die Tat umgesetzt werden.“

Wahlergebnisse im Detail:
Durchgang 1:
HRH Prince Ali Bin Al Hussein: 27 Stimmen
Shk. Salman Bin Ebrahim Al-Khalifa: 85 Stimmen
Jérôme Champagne: 7 Stimmen
Gianni Infantino: 88 Stimmen

Durchgang 2:
HRH Prince Ali Bin Al Hussein: 4 Stimmen
Shk. Salman Bin Ebrahim Al-Khalifa: 88 Stimmen
Jérôme Champagne: 0 Stimmen
Gianni Infantino: 115 Stimmen

[PM/RED/HAC]

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Fussball

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