[kom:pakt] Flock rast zu füntem Weltcupsieg

Wengen-Kombi an Muffat-Jeandet
Janine Flock 2018 - FOTO © IBSF
Janine Flock 2018 - FOTO © IBSF

Skeleton: Es war die richtige Bahn, zum richtigen Zeitpunkt. Janine Flock holte beim Weltcup in St. Moritz ihren zweiten Saisonsieg nach Lake Placid. Insgesamt ist es Weltcupsieg Nummer 5 (die 14. Weltcup-Podestplatzierung) für die 28-jährige Tirolerin. Mit einer Gesamtzeit von 2:19,44 Minuten siegte Flock auf der längsten Weltcupbahn der Welt vor der Deutschen Tina Hermann (+0,42 Sekunden) und der Kanadierin Elisabeth Vathje (+0,45). „Es war das erste Saisonrennen in dem Janine zwei konstant gute Läufe ins Ziel gebracht hat“, freut sich Nationalteamtrainer Michael Grünberger. „Sie hat heute die besprochene Linie perfekt umgesetzt. Vor allem die kurzfristige Umstellung in der Schlüsselstelle, genannt Horse-Shoe. Dort haben wir während des ersten Laufes gesehen, dass es in der Kurve bei vielen Läuferinnen sehr hoch hinauf in Richtung Bande ging.“ In vier Wochen werden die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang eröffnet, davor gibt am nächsten Wochenende noch das Weltcupfinale in Königssee (GER).

Nordische Kombination: Lukas Klapfer holte in Val di Fiemme (ITA) die erste Podiumsplatzierung der Saison für den ÖSV. Der Steirer musste sich nur Sieger Joergen Graabak (NOR) und dem Zweitplatzierten Johannes Rydzek (GER; +18,3sek) geschlagen geben. Willi Denifl wurde als 15. zweitbester Österreicher. Auf Platz 17 platzierte sich Lukas Greiderer, der knapp vor Bernhard Gruber die Ziellinie überquerte. Audiointerview Lukas Klapfer

Ski alpin: Der Franzose Victor Muffat-Jeandet sicherte sich am Freitag die Lauberhorn-Kombination. Mit 0,96 Sekunden Rückstand wurde Pavel Trikhichev (RUS) Zweiter. Peter Fill (+1,15) belegte Rang drei und holte damit den Kombinationsweltcup. Bester Österreicher: Matthias Mayer als Achter (+1,37). Vincent Kriechmayr, nach der Abfahrt in Führung, schied im Slalom aus. Ergebnis

Ski alpin: Am Samstag wird in Bad Kleinkirchheim ein Super-G ausgetragen, am Sonntag steht die Abfahrt auf dem Programm. Für das erste der beiden Heimrennen hat der Sportliche Leiter der ÖSV-Damen, Jürgen Kriechbaum, folgende Läuferinnen nominiert: Nadine Fest, Ricarda Haaser, Cornelia Hütter, Nina Ortlieb, Christine Scheyer, Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer, Tamara Tippler, Anna Veith und Stephanie Venier. Das Aufgebot für die Abfahrt wird nach dem Super-G bekanntgegeben.

Biathlon: Österreichs Biathlon-Herren haben beim Staffelbewerb in Ruhpolding (GER) Rang fünf belegt. Das Quartett David Komatz, Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger, welches sechs Nachlader benötigte, lag im Ziel 1:39,8 Minuten hinter den siegreichen Norwegern (Birkeland/Bö/Svendsen/Bö). Die Ränge zwei und drei gingen an die Mannschaften aus Frankreich und Russland.

Skicross: Sechs Österreicher konnten sich am Freitag für das zweite Weltcup-Rennen an diesem Wochenende in Idre Fjäll qualifizieren: Katrin Ofner bzw. Adam Kappacher, Christoph Wahrstötter, Thomas Zangerl, Robert Winkler und Johannes Aujesky.

Snowboard: Überraschende, neue und junge Siegergesichter hat der Nachstslalom der Parallel-Snowboarder in Bad Gastein geliefert. Die Deutsche Ramona Theresia Hofmeister und der Russe Dimitri Loginov feierten dabei ihre Premierensiege im Weltcup. Spätestens im Viertelfinale Endstation war für die österreichischen Damen und Herren, die nun am Samstag (16.30/live ORF eins) im Mixed-Team auf Revanche aus sind.

Basketball: Jakob Pöltl und die Toronto Raptors zauberten in der Nacht auf Freitag in der NBA einen 133:99-Heimsieg gegen die Cleveland Cavaliers auf das Parkett. Gegen die Titelanwärter um Superstar LeBron James liefert Pöltl mit je 12 Punkten und Rebounds (3. Double-Double in dieser Saison) sowie 3 spektakulären Blocks in 25 Minuten eine großartige Leistung ab. „Ich denke, der wichtigste Faktor war, dass wir mit viel mehr Energie gespielt haben als die Cavs und auch als in den Spielen zuvor. Wir haben vor allem Ende erstes, Anfang zweites Viertel eine Top-Team-Defense gespielt und hatten dadurch auch in der Offense viel Energie. In dieser Phase sind wir auf und davon gezogen“, so Pöltl.

Fußball: Ismael Tajouri hat eine neue Herausforderung gefunden. Der Mittelfeldspieler wechselt von der Wiener Austria in die MLS zum US-amerikanischen Team New York City FC. Sportdirektor Franz Wohlfahrt: „Ismael ist mit dem ausdrücklichen Wunsch an uns herangetreten, dass er diesen Schritt in die MLS unbedingt wagen möchte. Das respektieren wir natürlich und letztendlich ist es für beide Seiten eine gewinnbringende Entscheidung gewesen. Wir freuen uns, dass wir eine gute Lösung gefunden haben.“ Tajouris Vertrag, der noch bis zum Sommer gelaufen wäre, wird einvernehmlich aufgelöst. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Als Neunjähriger kam der Flügelflitzer von Fortuna 05 (Juli 2004) zur Austria. Mit zwei Abstechern nach Wr. Neustadt (2008/09 Jugend) und Altach (Jänner 2014 bis Juni 2016) blieb der Linksfuß mit rot-weiß-rotem Pass (seit März 2016) den Veilchen treu.

Volleyball: Die SG kelag Klagenfurt hat sich am Freitag durch einen souveränen 3:0 (25:14, 25:10, 25:16)-Heimsieg über AVL-Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg im Kampf um einen Top-2-Platz und damit den direkten Halbfinaleinzug zurückgemeldet. Die Wildcats halten nun bei 28 Punkten aus 13 Spielen und liegen zumindest bis Samstag nur noch zwei Punkte hinter der Tabellenspitze. Ganze Meldung

Der Donnerstag [kom:pakt]

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[PM/RED/ÖVV]

 

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