Salzburg biegt Rapid

1:0-Heimsieg gegen Hütteldorfer
FOTO © FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Florian Ertl
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Der FC Red Bull Salzburg hat seine Serie gegen den SK Rapid Wien verlängert. Die Bullen gewannen am Sonntag den Schlager der 25. Runde vor den Augen von Dortmund-Trainer Peter Stöger mit 1:0 und sind nun schon zehn Meisterschaftsspiele gegen die Hütteldorfer ohne Niederlage, inklusive des ÖFB-Cup-Endspiels 2017 sind es sogar schon elf Partien. Den letzten Sieg über die Salzburger feierten die Wiener im Auswärtsspiel am 1. August 2015 mit 2:1. Salzburg ist als einzige Mannschaft in dieser Saison daheim noch ungeschlagen (9 Siege, 4 Remis). In der Bundesliga hat der Meister nun schon die letzten 19 Spiele nicht verloren.

Am Sonntag zeigte Rapid eine brave Leistung, kämpfte gegen den Tabellenführer wacker, musste dann aber durch den ziemlich allein stehenden Valon Berisha in der 73. Minute doch einen Treffer hinnehmen. Zuvor hatte Rapid-Goalie Strebinger dreimal in höchster Not retten können, diesmal hatte er aber keine Chance. Berisha: „Es war ein hartes Spiel der beiden besten Mannschaften der Liga.“ Am Donnerstag trifft Salzburg in der Europa League auswärts auf Dortmund.

Sky-Experte Andreas Herzog: „Es war kein schlechtes Spiel, der Platz war in keinem guten Zustand. Ein verdienter Sieg für Salzburg. Der Aufwand von Rapid hat sich nicht bezahlt gemacht, sie haben bis zum Schluss gedrückt und hätten aus der einen oder anderen Situation mehr erreichen können. Beim Stand von 0:0 wird fälschlicherweise Abseits gepfiffen (49. Minute, Anm.). Kvilitaia wäre alleine auf das Tor gelaufen, eine Riesenchancne für Rapid. Es waren drei, vier knappe Situationen, aufgrund der Großchancen war Salzburg aber besser. Rapid hat fast mehr für das Spiel getan, war aber nicht torgefährlich, hatte zwei, drei Möglichkeiten. Mit drei, vier Riesenmöglichkeiten war Salzburg dann der verdiente Sieger. Strebinger hat drei Mal im Eins-gegen-Eins überragend gehalten, defensiv hat Rapid gut gespielt. Durch solche Paraden hältst du deine Mannschaft im Spiel. Der Aufwand von Rapid war extrem, richtige Torgefahr selten. Das entscheidende Tor heute war Klasse. Der Spielwitz von Dabbur – Joelinton darf aber nie und nimmer den Ball verlieren – dann geht es schnell und Berisha schließt sehr gut ab. Rapid ist mutig und selbstsicher aufgetreten. Im Endeffekt kannst du Salzburg nur Parole bieten, wenn du gut verteidigst und einen sehr guten Torhüter hast. Im Abschluss braucht Rapid mehr Durchschlagskraft. Ich denke, dass der dritte Platz für Rapid absolut möglich ist.“

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(PM/RED)

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