Ruprecht starke 14. bei Weltcup-Auftakt in Pesaro

"„Zu drei Vierteln Spitze gelaufen"
Nicol Ruprecht © Ulrich Faßbender
Nicol Ruprecht © Ulrich Faßbender

Nicol Ruprecht startete auf Mehrkampf-Platz 14 in die Weltcup-Saison der Rhythmische Gymnastinnen. In Pesaro (Italien) verhinderte eine verpatzte Keulenkür ein noch stärkeres Ergebnis. Dennoch ist Österreichs Rio-Olympiateilnehmerin mit ihrem Status quo hoch zufrieden: „Wir haben in den letzten Wochen die Schwierigkeit meiner Übungen massiv aufgestockt – und dreimal hat es schon erstklassig funktioniert.“

Da Ende August 2017 in Pesaro auch die Weltmeisterschaft stattfinden wird, „waren alle Guten hier, die es gibt, um zu testen“ (Nationaltrainerin Luchia Egermann). Alexandra Soldatova vor Dina Averina landeten einen russischen Doppelsieg, gefolgt von Weißrusslands Katsiaryna Halkina und der US-Amerikanerin Laura Zeng. Die Einzelgeräte-Platzierungen Ruprechts im 54-köpfigen Feld aus vier Kontinenten: Zehnte mit dem Band, Zwölfte mit dem Reifen, 13. mit dem Ball und 28. mit den Keulen.

Seit Jahresbeginn gelten in der Rhythmischen Gymnastik deutlich veränderte internationale Wertungsvorschriften. Nach dem Grand Prix (Einladungs-Turnierserie zusätzlich zum Weltcup) Ende Februar in Moskau war das Resümee klar: Die Kür-Schwierigkeitswerte Nicol Ruprechts müssen noch erhöht werden, dann ist aufgrund ihres hohen technischen Niveaus ein weiterer Sprung nach oben möglich. Das wurde in Pesaro nun bestätigt. Trainerin Egermann: „Nici steht im Vergleich zur Konkurrenz jetzt besser da, als im Olympiajahr.“

Natascha Wegscheider war in ihrem angekündigt letztem Wettkampfhalbjahr (mit der EM Ende Mai als abschließendem Höhepunkt) ebenfalls nach Pesaro angereist. Sie musste allerdings krankheitsbedingt auf den Weltcupstart verzichten.

[ÖFT]

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