„Rapid-Krise sucht ihresgleichen!“

Hütteldorfer verlieren 1:2 gegen WAC
Max Hofmann, SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie
Max Hofmann, SK Rapid 2016 © GEPA pictures/ Wien Energie

Rapid muss weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2017 warten! Der Rekordmeister verlor – nach Unentschieden gegen die Austria und die Admira – am Samstag auswärts beim WAC mit 1:2. Tabellenführer Red Bull Salzburg mühte sich zu einem 1:0-Heimsieg über Mattersburg. Eine 1:3-Heimniederlage setzte es für die Wiener Austria gegen Altach. Und die Admira gewann daheim gegen Ried mit 1:0. Für die Oberösterreicher ist es die fünfte Niederlage in Folge. Am Sonntag rundet die Begegnung St. Pölten – Sturm Graz die 23. tipico-Bundesliga-Runde ab.

Der 2:1-Erfolg über den WAC unterstreicht, dass die Kärntner Angstgegner der Rapidler in der Lavanttal-Arena sind. Von zehn Partien haben die Wiener dort nur eine gewinnen können. Somit liegt der WAC (28) nur noch einen Zähler hinter Rapid (29).

Sky-Experte Toni Pfeffer: „Rapid ist in einer Krise, die ihresgleichen sucht. Und wenn man in so einer Situation ist, geht natürlich alles schief. Unter Barisic hat man viel auf Ballbesitz gespielt. Jetzt ist das eine völlig andere Spielanlage, das hineinzubekommen, ist natürlich schwierig. Man braucht auch die richtigen Spielertypen dazu und natürlich auch die Bereitschaft, dieses neue System spielen zu wollen.“ Heribert Weber, Rapid-Ehrenkapitän und ebenfalls Sky-Experte, kann auch den Zeitpunkt des Trainerwechsels nicht nachvollziehen: „Ich bin der Meinung, dass man damals zu schnell gehandelt hat, dass man acht oder sechs Spiele vor Schluss der Herbstmeisterschaft den Trainer gewechselt hat. Ich bin der Meinung, dass der Einstieg für Damir Canadi damals unglaublich schwer war.“

Sky-Stimmen:

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien): „Altach war für mich heute besser, das war ganz klar.“

Martin Scherb (Trainer CASHPOINT SCR Altach): „Es freut mich für die Jungs ganz besonders, dass wir uns heute mit dem Dreier belohnt haben.“

Christoph Freund (Sportdirektor FC Red Bull Salzburg) …über den möglichen Transfer von Jonathan Soriano nach China: „Johnny hat uns darum gebeten, dass er mit dem Verein Gespräche führen darf und dazu auch ins Ausland fliegt, und wir haben dem zugestimmt. Es war der große Wunsch von Johnny, diese einmalige Chance vielleicht wahrzunehmen. Es wird sich in naher Zukunft weisen, ob das wirklich der Fall sein wird oder nicht.“

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(PM/RED)

 

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Fussball

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