Rapid erstmals unter Kühbauer: Beherzt, aber nicht sensationell

EINWURF von Wolfgang Wiederstein
Didi Kühbauer nach dem Heimspiel des SKN Sankt Pölten gegen Red Bull Salzburg am 15.09.18 - FOTO © Red Bull Picture Data Base/GEPA pictures Walter Luger
Didi Kühbauer nach dem Heimspiel des SKN Sankt Pölten gegen Red Bull Salzburg am 15.09.18 - FOTO © Red Bull Picture Data Base/GEPA pictures Walter Luger

Es wäre falsch gewesen, sich von Didi Kühbauer Wunderdinge binnen weniger Tage zu erwarten, mit Handauflegung kann Rapid nicht geheilt werden.

Geduld ist vorerst gefragt, Rapid kassierte bei den Glasgow Rangers in der Europaleague eine 1:3-Niederlage, weil die Hüttteldorfer dem Druck der Schotten in der 2. Hälfte nicht standhalten konnten. Das Kühbauer-Debüt verlief so, wie es eigentlich zu erwarten war, Grünweiß spielte zwar beherzt, aber nicht sensationell. Wer bei den Rangers überraschen will, braucht schon eine kleine Sternstunde, zu der Rapid derzeit nicht in der Lage ist. Erfolgreich hingegen weiterhin die Salzburger, die gegen Celtic trotz Rückstand noch mit 3:1 siegten.

Die Arbeit von Didi Kühbauer wird man erst in einigen Monaten beurteilen können. Auch am Wochenende, wenn es gegen Mattersburg geht, noch nicht. Ein Match, das Rapid und Kühbauer im Unterschied zur Europa League allerdings gewinnen sollten, ja sogar müssen.

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