Meister Salzburg fertigt Admira ab

Aufsteiger LASK schlägt St. Pölten
© FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Felix Roittner
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Red Bull Salzburgs Kicker haben sich den Frust über das Ausschieden in der Champions League-Qualifikation von der Seele geschossen und in der dritten Runde der Tipico-Bundesliga Admira Wacker Mödling mit 5:1 abgefertigt.

Die Tore erzielten Munas Dabbur (9.), Hannes Wolf (29.), Duje Caleta-Car (51.), Fredrik Gulbrandsen (59.) und Hwang Hee-Chan (76.) bzw. Patrick Schmidt (92.).

Auch Aufsteiger LASK feierte einem Heimsieg, schlug St. Pölten 2:0. Es trafen  Rene Gartler (10.) und Rajko Rep (89.).

Am Sonntag empfängt der WAC den SCR Altach und der SV Mattersburg den SK Sturm. Der Schlager der Runde ist das Wiener Derby, das um 16.30 im ausverkauften Allianz Stadion angepfiffen wird.

Statements von Sky Sport Austria
Munas Dabbur (FC Red Bull Salzburg): „Ich habe hart für diesen Moment gearbeitet und darauf gewartet, so ein Spiel zu machen. Ich bin sehr glücklich. Wir haben sehr viel Druck hier in Salzburg. Die ganze Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Wir wollen das Quali-Aus der Champions League so schnell wie möglich vergessen.“

Hannes Wolf (FC Red Bull Salzburg): „Als Offensivspieler ist es immer wichtig, dass man trifft. Wir waren enttäuscht nach dem Aus und wollten heute eine gute Leistung zeigen. Wir hatten gestern schon wieder eine gute Stimmung im Training. Wir wollen weiter in der Europa League und dafür braucht es eben eine gute Stimmung.“

Marco Rose (Trainer FC Red Bull Salzburg): „Die Mannschaft hat Charakter, Mentalität und Spielfreude an den Tag gelegt, war bereit gegen den Ball zu arbeiten und hat es bis zu Ende durchgezogen.“

Daniel Toth (FC Flyeralarm Admira): „Salzburg hat sich in einen Rausch gespielt und wir waren gleich nach zehn Minuten im Rückstand. Wir wollten kompakt stehen und Nadelstiche nach vorne setzen – das ist uns aber nicht gelungen. In der zweiten Halbzeit war bei uns die Luft draußen. Wir werden sicher nicht einbrechen. Gegen Salzburg auswärts ist es immer schwer. Wir müssen einfach viel konzentrierter sein.“

Andreas Leitner (FC Flyeralarm Admira): „Ich glaube, bei diesem Ergebnis ist es egal, ob ich ein paar Bälle gehalten habe oder nicht. Wir haben die Wut nach dem Champions League-Aus von Salzburg abbekommen. Sie haben heute richtig großartigen Fußball gezeigt.“

Damir Buric (Trainer FC Flyeralarm Admira): „Salzburg hatte etwas gutzumachen. Wie sie sich heute präsentiert haben, war sehr stark. Wir sind nicht ins Spiel reingekommen und Red Bull hat uns kaum Zeit gegeben, uns zu organisieren. Durch die Ausfälle mussten wir umstellen und das hat heute überhaupt nicht geklappt.“

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