Marco Reich lobt Österreichs Fußball

"Beachtlich, wie hart hier gearbeitet wird!"

In einem kürzlich erschienen Interview erklärte der ehemalige deutsche Offensivspieler Marco Reich: „Ein schöneres Karriereende als in Österreich hätte ich mir nicht wünschen können.“ Der 39-jährige muss es wissen, schließlich wurde er mit Kaiserslautern Deutscher Meister (1998) und DFB-Pokalsieger (1996), spielte für den 1. FC Köln und  Werder Bremen. Auch nach England verschlug es ihn zu Derby County und Crystal Palace. Ausklingen ließ er seine Karriere allerdings in Kärnten, kickte für WAC/St. Andrä, Austria Klagenfurt und Villacher SV.

Reich schwärmt vom Wörthersee, und auch sonst weiß er nur Gutes zu berichten.  „Wie im Paradies“ sei es für ihn und seine Familie in Österreich gewesen! Durch die drei Saisonen in Kärnten lernte er aber nicht nur Land und Leute, sondern auch den heimischen Fußball  kennen und schätzen. Es sei „beachtlich, wie hart hier gearbeitet wird“.

Reich betont im Interview, dass Vereine wie Salzburg, Rapid, Austria oder Sturm auch immer wieder international Erfolge einfahren können, obwohl ihre Topspieler regelmäßig von größeren Clubs abgeworben werden. Das habe  immer wieder einen Neustart zur Folge. Allerdings sei die Ausbildung von Talenten „immer vorbildlicher“.

Reich verfolgt den heimischen Fußball weiterhin. Vor allem der WAC hat es ihm angetan: „Das ist so ein kleiner Verein, der sich Jahr für Jahr in der Liga hält und sogar international gespielt hat, das ist eine Riesenleistung.“

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Fussball

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