[kom:pakt] Veith feiert ersten Sieg nach langem Leidensweg

Hirscher lässt Konkurrenz in Alta Badia alt aussehen
Anna Veith 2017 © Kraft Foods Europe Services GmbH/GEPA pictures Andreas Pranter
Anna Veith 2017 © Kraft Foods Europe Services GmbH/GEPA pictures Andreas Pranter

Ski alpin: Anna Veith gewann den zweiten Super-G in Val d’Isere vor vor der Liechtensteinerin Tina Weirather (+ 0,48 Sekunden) und Sofia Goggia (0,51) aus Italien. Für die Salzburgerin ist es der erste Weltcupsieg nach ihrem Comeback. Zuletzt war Veith in Meribel am 22. März 2015 auf obersten Podest gestanden. Lindsey Vonn, die am Samstag triumphiert hatte, konnte wegen Knieproblemen nicht starten. Zweitbeste Österreicherin wurde als Achte Nicole Schmidhofer vor Ramona Siebenhofer. Ergebnis Super-G

Ski alpin: Marcel Hirscher feierte in Alta Badia seinen 48. Weltcupsieg. Für den ÖSV-Superstar war es bereits sein fünfter Riesenslalom-Triumph auf der Gran Risa. Hirscher ließ die Konkurrenz weit hinter sich, fuhr in beiden Durchgängen Bestzeit. Der zweitplatzierte Norweger Henrik Kristoffersen war 1,70 Sekunden langsamer, der Slowene Zan Kranjec schaffte es auf Platz drei (+01.82). Hirscher liegt nun auch im Gesamtweltcup voran, muss sich die Führung allerdings mit Aksel Lund Svindal teilen. Beide halten vor dem Parallel-Riesenslalom am Montag in Alta Badia bei 374 Punkten. Ergebnis RTL

Beachvolleyball: BrasilianerInnen und AmerikanerInnen waren bei Beachvolleyball Baden bisher am Centercourt nicht zu sehen (Anm. außer mittels Wild Card beim A-Cup 2006). Das soll sich heuer ändern, denn Beachvolleyball Baden soll von 14. bis 17. Juni 2018 ein Stopp auf der FIVB World Tour werden. „Wir versuchen jedes Jahr eine Steigerung für unsere vielen Fans zu schaffen. Mit dem Sprung in den World Tour-Kalender werden wir das 2018 wieder schaffen“, so Dominik Gschiegl, Geschäftsführer der Veranstalteragentur Vision05. Derzeit werde jedoch noch verhandelt. Ganze Meldung

Snowboard: Nach den Plätzen zwei und drei beim gestrigen Einzelrennen haben die Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle und Markus Schairer beim Heimweltcup im Montafon auch im Teambewerb den Sprung auf das Stockerl geschafft. Das Vorarlberger Duo musste sich in einem spannenden Finale nur den Spaniern Regino Hernandez und Lucas Eguibar knapp geschlagen geben. Wie schon am Samstag setzte sich Schairer in einem Fotofinish gegen den französischen Olympiasieger und regierenden Weltmeister Pierre Vautier durch, der mit seinem Partner Merlin Surget Dritter wurde. Die deutsche Paarung Paul Berg und Konstantin Schad musste sich mit Rang vier begnügen.

Biathlon: Der Franzose Martin Fourcade hat beim ersten Massenstart der Saison in Annecy einen vielumjubelten Heimsieg gefeiert. Der Führende im Gesamtweltcup traf alle zwanzig Scheiben und gewann mit 3,9 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö, der heute zweimal in die Strafrunde musste. Dritter wurde der am Schießstand fehlerlos agierende Deutsche Erik Lesser (+6,2 sec.). Simon Eder, der nach der krankheitsbedingten Absage seines Teamkollegen Julian Eberhard (Verkühlung) einziger Österreicher im 30-köpfigen Starterfeld war, landete mit drei Fehlern auf Rang zwölf (+1:13,5 min.). Der Salzburger lag nach einem Fehler im zweiten Liegendschießen bis zur letzten Serie im absoluten Spitzenfeld. Zwei weitere Strafrunden im finalen Stehendanschlag kosteten dem 34-jährigen Routinier aber ein Top-Ergebnis.

Nordische Kombination: Am zweiten Wettkampftag in Ramsau am Dachstein gab es erneut einen Sieger aus Deutschland. Fabian Riessle entschied die Konkurrenz im Zielsprint gegen den Italiener Alessandro Pittin (+0,3sek) für sich, Dritter wurde der Finne Eero Hirvonen (+1,5sek). Bester Österreicher wurde Lukas Klapfer auf Platz 8 (+18,9sek).

Langlauf: Das Verfolgungsrennen in Toblach wurde von den Damen aus Norwegen dominiert. Es siegte in der klassischen Technik Marit Bjorgen vor Ingvild Flugstad Oestberg und Heidi Weng. Teresa Stadlober zeigte wieder eine starke Leistung. Vom elften Platz gestartet konnte sie bis zum Schluss mit der ersten Verfolgerinnengruppe mitlaufen und sicherte sich im Zielsprint den 10. Platz. Die sechstschnellste Laufzeit zeigt einmal mehr die Klasse der jungen Radstädterin. Im Herren Rennen konnte Max Hauke bis KM 12 in der ersten großen Verfolgergruppe um Platz 20. mitlaufen. Dann kam der berüchtigte Mann mit dem Hammer und er belegte schlussendlich den 35. Rang. Es siegte der norwegische Jungstar Johannes Hoesflot Klaebo vor dem Russen Sergey Ustiugov und dem Kasachen Alexey Poltoranin.

Der Samstag [kom:pakt]

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[PM/RED/ÖVV]

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