[kom:pakt] Rapid holt Murg, bleibt Hofmann?

Australian-Open-Finale in Melbourne an Angelique Kerber
SK Rapid Steffen Hofmann 2015 © GEPA pictures/Wien Energie

Rapid hat am Samstag die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Thomas Murg bekannt gegeben. Der 21-Jährige wechselt von Ried nach Hütteldorf und erhält einen Vertrag bis Sommer 2019. Inzwischen verdichten sich die Hinweise darauf, dass Rapid-Kapitän Steffen Hofmann, 35, dem Rekordmeister als Spieler erhalten bleibt und weitermacht.

Fußball: Sturm Graz hat James Alexander Jeggo unter Vertrag genommen. Der gebürtige Wiener erhält, vorbehaltlich der medizinischen Tests, einen Vertrag bis 2018 plus einjähriger Option. „Jimmy“ hat bisher 73 Spiele in der australischen A-League und 4 Partien in der asiatischen Champions League bestritten. In Australien stand er beim dreifachen Meister Melbourne Victory FC, sowie zuletzt bei Adelaide United unter Vertrag. General Manager Gerhard Goldbricht: „Schon im Sommer haben wir uns um James bemüht. Wir freuen uns, dass er ab sofort unser Mittelfeld verstärken wird.“

Tennis: Angelique Kerber hat überraschend die Australian Open gewonnen. Die Deutsche schlug im Endspiel Titelverteidigerin Serena Williams (USA/1) 6:4, 3:6, 6:4. Sie ist damit die erste Deutsche seit 17 Jahren, die den Einzelbewerb eines Grand-Slam-Turniers für sich entscheiden konnte. Ergebnisse Australian Open

Handball: Am Samstag wurden im ÖHB-Cup der Damen die letzten beiden Halbfinal-Tickets vergeben. WHA-Tabellenführer Union WBZ Korneuburg wurde gegen den SSV Dornbirn Schoren seiner Favoritenrolle gerecht, gewann 29:20 (15:12).  Auch Serienmeister und Titelverteidiger Hypo NÖ gab sich keine Blöße. Die Südstädterinnen fertigten die MGA Fivers in der Sporthalle Margareten 34:16 (15:10) ab. Ganze Meldung

Skispringen: Peter Prevc führte am Samstag in Sapporo einen slowenischen Dreifachsieg an. Er gewann vor seinem Bruder Domen und Robert Kranjec. Bester Österreicher wurde Andreas Kofler als 15. Michael Hayböck und Stefan Kraft waren nicht dabei.  Durch den Umstand, dass Kenneth Gangnes und Richard Freitag nachträglich disqualifiziert wurden und auch die weiteren Top 10 Springer – ausgenommen der Prevc-Brüder – keine Topresultate erzielten, blieb das Fehlen für die zwei ÖSV-Topspringer im Gesamtweltcup ohne größere Auswirkungen. Audiointerview Andreas Kofler

Nordische Kombination: Eric Frenzel hat beim Nordic Combined Triple in Seefeld erneut zugeschlagen. Der Olympiasieger gewann am Samstag vor Akito Watabe (JAP) und übernahm auch die Weltcup-Führung. Es war Frenzels zehnter Weltcup-Sieg in Seefeld in Folge! Bester Österreicher wurde Lukas Klapfer. Er belegte Rang sechs, Bernhard Gruber wurde Zehnter. Audiointerview Lukas Klapfer

Snowboard: Zwei Hundertstelsekunden trennten Benjamin Karl am Samstag beim Parallelslalom in Moskau von seinem 15. Weltcupsieg. Um diesen Hauch musste sich der vierfache Weltmeister beim Nachtrennen auf einer Rampe im Krylatskoye Sports Centre im großen Finale dem Südtiroler Roland Fischnaller geschlagen geben. Die zwei Routiniers lieferten sich in der Entscheidung ein Duell auf Biegen oder Brechen. Karl fuhr auf dem stärker ramponierten blauen Kurs einen großartigen Lauf, auf der Ziellinie hatte jedoch Fischnaller die Fingerspitzen vorne. Platz drei holte sich der Slowene Rok Marguc vor dem Italiener Edwin Coratti. Karl: „So knapp war ich den vergangenen vier Jahren nicht mehr an einem Weltcupsieg dran. Auf dem blauen Kurs wurde es im Verlauf des Rennens immer schwieriger. Einerseits ist es hart, im Finale so knapp zu verlieren, andererseits bin ich auch stolz darauf, dass ich Roland Fischnaller voll fordern konnte.“

Bei den Damen zog Vorjahressiegerin Claudia Riegler im kleinen Finale gegen die tschechische Weltcup-Führende Ester Ledecka zwar den Kürzeren, konnte sich als Vierte jedoch über ihr bestes Saisonresultat freuen. Mit Riegler, Ina Meschik (5.), Julia Dujmovits (8.) und Daniela Ulbing (10.) schafften es wie bei den Herren auch vier ÖSV-Ladies unter die besten Zehn. Sabine Schöffmann, die ebenfalls in das Finale der Top 16 eingezogen war, rundete als 13. die gute Vorstellung der Österreicherinnen ab. Die Schweiz feierte durch Patrizia Kummer und Ladina Jenny einen Doppelsieg.

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(PM/RED/ÖHB/ÖVV)

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