[kom:pakt] Kraft gewinnt ersten Olympiatest

Dritter WM-Titel für Dahlmeier in Hochfilzen
Stefan Kraft 2017 © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Mathias Mandl
Stefan Kraft 2017 © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Mathias Mandl

Skispringen: Stefan Kraft gewann am Mittwoch das erste von zwei Weltcupbewerben auf der Olympiaschanze in PyoengChang (KOR) vor Andreas Wellinger (GER) und Kamil Stoch (POL). Mit diesem Sieg sprang der Salzburger nun in sechs Weltcups hintereinander auf das Podium und kam im Gesamtweltcup auf 100 Punkte an Stoch heran. Zweitbester ÖSV-Athlet wurde Michael Hayböck auf Platz acht. Gregor Schlierenzauer hat sich derweilen einer weiteren MRI-Untersuchung unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass er sich bei seinem Sturz in Oberstdorf neben den bereits bekannten Verletzungen auch einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zuzog. „Die WM in Lahti bleibt aber mein Ziel und ich sehe es auch noch immer in Reichweite. Jetzt gilt es, genau auf den eigenen Körper zu hören, der sagt einem dann schon was möglich ist“, so Schlierenzauer. Audiointerview mit Stefan Kraft

Biathlon: Laura Dahlmeier gewann bei der WM in Hochfilzen ihre bereits dritte Goldmedaille, war am Mittwoch im Einzelrennen über 15 Kilometer nicht zu schlagen. Im Ziel hatte sie 24,7 Sekunden Vorsprung auf Sprint-Weltmeisterin Gabriela Koukalova. Die Tschechin traf wie Dahlmeier 19 von 20 Scheiben. Keinen Fehlschuss leistete sich die drittplatzierte Alexia Runggaldier. Die Südtirolerin hatte dennoch 1:45,6 Rückstand. Beste ÖSV-Athletin wurde überraschend Dunja Zdouc als Elfte. Die Kärntnerin war am Schießstand eine Klasse für sich. Die weiteren Österreicherinnen enttäuschten – vor allem Lisa Theresa Hauser. Sie bekam im Liegendanschlag fünf Strafminuten aufgebrummt und wurde hinter Christina Rieder 61. Fabienne Hartweger kam auf Rang 78. „Das ist einfach phänomenal. Heute werde ich glücklich ins Bett fallen, auch wenn es knapp nicht für die Top-Ten gereicht hat. Viermal die Null, das schafft man nicht so oft. Im Einzelbewerb war es sogar die Premiere. Das Laufen war heute brutal zäh. Das ist das beste Ergebnis meiner Karriere und gibt mir natürlich viel Selbstvertrauen für die kommenden Rennen“, so Zdouc.

Der Dienstag [kom:pakt]

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Skispringen: Weltcup

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