[kom:pakt] Hirscher vergoldet sich in Pyeongchang ein zweites Mal

ÖSV-Superstar auch im Riesenslalom Klasse für sich
Marcel Hirscher 2017 - FOTO © GEPA pictures/Raiffeisen
Marcel Hirscher 2017 - FOTO © GEPA pictures/Raiffeisen

Ski alpin: Fünf Tage nach seinem ersten Olympiasieg in der Kombination legte ÖSV-Superstar Marcel Hirscher nach und sicherte sich in Pyeongchang auch im Riesenslalom die Goldmedaille. Der sechsfache Gesamtweltcupsieger wurde einmal mehr in beeindruckender Manier seiner Favoritenrolle gerecht. Henrik Kristoffersen hatte als Zweiter  1,27 Sekunden Rückstand. Dritter wurde Alexis Pinturault (+01.31). Der Franzose war in der Kombination bereits Zweiter geworden. Kein weiterer Österreicher kam in die Wertung. Stefan Brennsteiner schied mit hervorragender Zwischenzeit im zweiten Durchgang aus und musste wegen des Verdachts einer Knieverletzung zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Manuel Feller war im ersten Durchgang sehr schnell unterwegs, flog allerdings drei Tore vor dem Ziel ab. Rudolf Hundstorfer, Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO), gratulierte Hirscher zur zweiten olympischen Goldmedaille: „1,27 Sekunden Vorsprung – einfach unglaublich! Es ist wirklich beeindruckend, wie er es immer wieder schafft, die Spannung aufzubauen, um dann sein ganzes Potenzial zum richtigen Zeitpunkt ausschöpfen zu können. Das kostet natürlich viel Kraft. Dennoch wird er wohl auch im Slalom nicht locker lassen… Wir dürfen uns also wieder auf ein tolles Rennen freuen. Aber egal, wie es ausgeht, ziehe ich schon jetzt den Hut vor seinen Leistungen. Die sind eine perfekte Werbung für den Sport.“

Eisschnelllauf: Vanessa Herzog sprintete bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang über 500 Meter auf den hervorragenden vierten Platz. In einem Wettkampf auf höchstem Niveau verpasste die junge Österreicherin eine Medaille um 17 Hundertstel. Der Olympiasieg ging an die Favoritin Nao Kodaira aus Japan. Die 31-Jährige sorgt mit mit 36.94 für einen neuen Olympischen Rekord. Die Silbermedaille geht an die Weltrekordlerin und Lokalmatadorin Sang-Hwa Lee (37.33) aus Südkorea, Bronze sichert sich Karolina Erbanova (37.34) aus der Tschechischen Republik. „Ich habe meine Topleistung gebracht. Ich bin noch nie so schnell in einen Sprint gestartet, zum ersten Mal in meinem Leben unter 10.50 geblieben. Auch die Runde war toll“, resümierte Herzog ihr Rennen. Natürlich sei sie über den vierten Rang kurz enttäuscht gewesen. „Das ist halt die Platzierung, die du hier absolut nicht haben willst. Ich bin aber sehr stolz auf meine Leistungen bei den Olympischen Spielen“, berichtet Herzog, die am Samstag noch im Massenstart im Einsatz ist.

Biathlon: Für die ÖSV-Athleten gab es vorerst keine zweites Edelmetall, denn im Massenstart-Bewerb am Sonntag gingen die Medaillen an den französischen Superstar Martin Fourcade 35:47,3/2 Strafrunden) den Deutschen Simon Schempp (+0,0/1) und Emil Hegle Svendsen aus Norwegen (+11,2/2). Bester Österreicehr wurde Julian Eberhard (+30,7/3), der sich im Kampf um Bronze bei seinem letzten Schuss einen Fehler leistete. Dominik Landertinger, Dritter des Einzelbewerbs, wurde Zwölfter (+1:00,0/1), Simon Eder belegte den 14. Platz (1:13,7/3).

Bob: Benjamin Maier und Markus Sammer liegen zur Halbzeit des Zweierbob-Bewerbs auf Rang acht. Nach zwei Läufen fehlen auf die führenden Deutschen Nico Walther und Christian Poser 0,49 Sekunden.

Skispringen: Das ÖSV-Quartett Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck wird am Montag das Teamspirngen in Angriff nehmen. Die Österreicher rechnen sich bei einem optimalen Verlauf Außenseiterchancen auf eine Medaille aus. Top-Favoriten sind Norwegen, Deutschland und Polen.

Tennis: Roger Federer sicherte sich beim mit 1.862.925 Euro dotierten Turnier in Rotterdam seinen 97. Titel. Der Schweizer, der erst Ende Jänner in Melbourne seinen 20. Grand Slam-Triumph bejubeln durfte, wird am Montag erstmals seit November 2012 wieder die Weltrangliste anführen. Federer ist mit 36 Jahren der älteste Spieler, der jemals auf dem Tennis-Thron platznehmen durfte.

Judo: Keine Medaillen für Österreich gab es am zweiten Tag der European Open Judo-Turniere in Oberwart (Männer) und Rom (Frauen). In Oberwart schieden alle ÖJV-Judoka vorzeitig aus, auch die als Nr. 1 gesetzten Laurin Böhler (LZ Vorarlberg/bis 100 kg) und Stephan Hegyi (SC Hakoah Wien/über 100).Nach Silber für Tina Zeltner (JC Wimpassing/bis 63 Kilo) gab es am Sonntag beim European Open der Frauen in Rom einen 7. Platz ihrer Klubkollegin Michaela Polleres in der Klasse bis 70 Kilo.

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(PM/RED/BSO)

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