[kom:pakt] Schild bei Shiffrin-Sieg Dritte

Eder in Kontiolahti auf Platz zwei
Slalom in Squaw Valley 2017: Sarka Strachova (CZE), Mikaela Shiffrin (USA) und Bernadette Schild (AUT) © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Daniel Goetzhaber
Slalom in Squaw Valley 2017: Sarka Strachova (CZE), Mikaela Shiffrin (USA) und Bernadette Schild (AUT) © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Daniel Goetzhaber

Ski alpin: Mikaela Shiffrin (USA) sicherte sich am Samstag in Squaw Valley nach dem Riesentorlauf auch den Slalom. Der US-Star verwies die Tschechin Sarka Strachova um 1,03 und Österreichs Bernadette Schild um 1,08 Sekunden auf die weiteren Podestplätze. Damit steht auch fest, dass Shiffrin beim Weltcup-Finale in der kommenden Woche in Aspen zum bereits vierten Mal die Slalom-Kristallkugel in Empfang nehmen darf. Der Gesamtweltcup ist ihr ebenfalls nicht mehr zu nehmen. Den die Slowenin Ilka Stuhec müsste beim Finale zumindest drei Siege und einen zweiten Platz einfahren, Shiffrin dürfte nicht mehr punkten – ein unrealistisches Szenario.  Ergebnis

Biathlon: Simon Eder hat bei der Verfolgung in Kontiolahti (FIN) Rang zwei belegt. Der Salzburger musste sich nach toller Leistung erst im Zielsprint dem Deutschen Arnd Peiffer um 0,3 Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde wie gestern der Norweger Emil Hegle Svendsen (+2,3 sec.).  „Stehend zweimal der letzte Schuss ist etwas ärgerlich. Zum Schluss bin ich aber mit extremer Belastung zum Schießen gekommen, auch weil Fourcade und Svendsen vorne so ein hohes Tempo gemacht haben. Als ich gesehen habe, dass die beiden gestürzt sind, dachte ich mir das musst du ausnützen, weil ich weiß, dass einen so etwas aus dem Konzept bringt. Leider ist dann auch bei mir der letzte Schuss danebengegangen. In der Schlussrunde ist Arnd eigentlich schon zweimal abgerissen, keine Ahnung, wie er da wieder drangekommen ist. Zweiter ist ein Traum. Ich wollte unbedingt noch einmal aufs Stockerl, das habe ich geschafft. Jetzt ist es für mich eine mega Saison“, freute sich Simon Eder nach dem Rennen. Dominik Landertinger, der heute bei jeder der vier Serien einmal in die Strafrunde musste, landete als zweitbester ÖSV-Läufer auf Rang 23, Daniel Mesotitsch wurde mit zwei Fehlern 28. Julian Eberhard, Neunter des gestrigen Sprints, verzichtete heute aufgrund einer Erkältung auf einen Einsatz.

Biathlon: Lisa Hauser ist beim Verfolgungsrennen in Kontiolahti eine sehenswerte Aufholjagd gelungen, die am Ende mit Rang sechs belohnt wurde. Die 29. des gestrigen Sprints traf alle zwanzig Scheiben und arbeitete sich von Zwischenzeit zu Zwischenzeit im Klassement vor. Im Ziel wies die 23-jährige Tirolerin als Sechste einen Rückstand von 27,8 Sekunden auf. Der Sieg ging an Laura Dahlmeier (GER), die sich mit einem Fehlschuss vor der Französin Marie Dorin Habert (+16,5 sec.) und der Italienerin Lisa Vittozzi (+19,9 sec.) durchsetzen konnte. Hauser: „Mit viermal null habe ich heute wirklich nicht gerechnet, nachdem es zuletzt am Schießstand einfach nicht funktioniert hat. Deswegen ist es heute umso schöner. Es ist ein tolles Gefühl in der Verfolgung so viele Plätze gutzumachen. Durch den Stockerlplatz von Simon war ich vor dem Rennen schon etwas euphorisch, dass es dann bei mir auch noch so gut klappt, ist einfach genial.“

Skispringen: Das ÖSV-Team konnte am Samstag das Teamspringen am traditionsreichen Holmenkollen in Oslo für sich entscheiden. Für Österreichs Adler war dies der ersten Mannschaftserfolg seit März 2014. Stefan Kraft übernimmt damit auch die Führung in der Raw Air Gesamtwertung. Obwohl sie nicht als Top-Favoriten in den Bewerb gestartet waren, gelang dem rotweißroten Team der Sieg beim ersten Teambewerb des neu geschaffenen Raw Air Tournaments. Michael Hayböck, Manuel Fettner, Markus Schiffner und Stefan Kraft triumphierten vor den Mannschaften aus Deutschland und Polen. Für Markus Schiffner war es überhaupt das erste Antreten in einer österreichischen Weltcupmannschaft. Die herausragenden Akteure waren dabei Michael Hayböck und Stefan Kraft. Hayböck sprang im ersten Durchgang mit 140 Metern auf einen Meter an den Schanzenrekord seines Teamkollegen Andreas Kofler heran. Nach Punkten bedeutete dies den drittbesten Sprung des Tages. Die beiden besten Sprünge konnte Stefan Kraft mit Weiten von 133 und 134,5 Metern für sich verbuchen. Weil die Punkte der Einzelleistungen in den Teambewerben voll in die Gesamtwertung mitgenommen werden, übernahm Kraft die Führung nach zwei von zehn Bewerbstagen in der Tournament Reihung. Michael Hayböck rangiert dort mit 20,2 Punkten Rückstand auf dem fünften Platz.

Snowboard: Nach ihrem Slopestyle-Sieg hat Anna Gasser am Samstag bei den „X-Games Norway“ in Lillehammer die Bronzemedaille im Big Air geholt. Die 25-jährige Kärntnerin erhielt für ihre beiden Sprünge, einen „Cab Double Cork 900“ und einen „Backside 720“, 62,00 Punkte. Der Sieg ging an die norwegische Lokalmatadorin Silje Norendal (66,00) vor der US-Amerikanerin Julia Marino (65,00). Damit hat Gasser ihren X-Games-Medaillensatz komplett! Nach Big-Air-Silber im vergangenen Jänner in Aspen durfte sie sich nun in Norwegen über Gold und Bronze freuen.

Snowboard: Clemens Schattschneider landete am Samstag im Slopestyle-WM-Finale in der Sierra Nevada (ESP) unter 16 Ridern auf dem respektablen zwölften Platz. Der 25-jährige Niederösterreicher erhielt für den ersten seiner beiden Finalruns 52,20 Punkte, wobei eine noch bessere Wertung möglich gewesen wäre, hätte Schattschneider nicht bei einer seiner Landungen eine kleine Unsicherheit gezeigt. Da der Österreicher im zweiten Versuch ebenfalls nicht fehlerfrei blieb, konnte er seinen Score auch nicht mehr verbessern. WM-Gold bei den Herren holte sich der Belgier Seppe Smits (91,40) vor dem Schweizer Nicolas Huber (83,25) und dem US-Amerikaner Chris Corning (82,50). Den Titel bei den Damen sicherte sich in Abwesenheit der Kärntnerin Anna Gasser, die gestern bei den „X-Games Norway“ in Lillehammer im Slopestyle triumphiert hatte, die Kanadierin Laurie Blouin (78,00) vor der Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott (77,50) und der japanischen Titelverteidigerin Miyabi Onitsuka (77,40).

Nordische Kombination: Mario Seidl in Oslo auf Platz 10. Im Großschanzenbewerb von Oslo (NOR) schaffte es Mario Seidl als Zehnter und bester Österreicher in die Top Ten. Teamkollege Willi Denifl landete auf Platz 12. Der Sieg ging an Akito Watabe (JPN) vor Eric Frenzel (+0,4 Sek) und Björn Kircheisen (+14,1 Sek).

Der Freitag [kom:pakt]

Ski Alpin: Weltcup-Wertungen

Skispringen: Weltcup

Langlaufen: Weltcup

Nordische Kombination: Weltcup

Skicross: Weltcup

Eishockey: Erste Bank Eishockey Liga

tipico Bundesliga: Ergebnisse, Tabelle, Termine

sky go Erste Liga: Ergebnisse, Tabelle, Termine

Fußball-Ligen international: England, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich

Europacup: UEFA Champions League, UEFA Europa League

[PM/RED]

Kategorien
Alles Sport - Presseinfo

ÄHNLICHE ARTIKEL