Hirscher: Unbeschreiblich phänomenal

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
Marcel Hirscher © ÖOC/Erich Spiess
Marcel Hirscher © ÖOC/Erich Spiess

Für Marcel Hirscher gehen einen schön langsam die Worte aus: Was er seit Monaten auf die Pisten zaubert, ist schier unbeschreiblich, gigantisch, unnachahmbar und phänomenal. Nach Gold in der alpinen Kombination war Hirscher auch im Riesentorlauf nicht zu schlagen. Er ist nun Doppel-Olympiasieger, der erste österrreichische Olympiasieger im Riesenslalom seit Benjamin Raich (2006). Auch in Südkorea musste der Norweger Henrik Kristoffersen mit Platz 2 Vorlieb nehmen. Er meinte trocken: „Marcel ist unschlagbar, wir fahren doch nur um Silber und Bronze.“

Hirscher ist bei der Konkurrenz gefürchtet, respektiert soundso, er ist das Maß aller Dinge, aber keine Maschine, sondern ein feinfühliger Athlet und Mensch. Sein Akku, meint er, würde sich bald leeren. Die letzten Reserven gelten dem Slalom. Ein Superstar dieser Spiele ist er schon.

Olympische Spiele in Pyeongchang

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