Hirscher hat sich ein Denkmal gesetzt

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
Marcel Hirscher Olympische Winterspiele 2018 © ÖOC/Erich Spiess
Marcel Hirscher Olympische Winterspiele 2018 © ÖOC/Erich Spiess

Dass Marcel Hirscher zu den ganz Großen im österreichischen Sport gehört, stand schon vor den Olympischen Winterspielen in Südkorea fest. Er hat alles gewonnen, was es im alpinen Rennsport zu gewinnen gibt, in Pyöngchang hat sich der Ausnahmeathlet nun selbst ein Denkmal gesetzt.

Hirscher gewann die alpine Kombination, holte Gold ausgerechnet in jenem Bewerb, den er nicht einmal sicher bestreiten wollte, Gold in der Kombination unterstreicht Hirschers Allround-Qualitäten, er ist der perfekte Skifahrer, besticht durch seine Beständigkeit, natürliche
Art, Zielstrebigkeit und Menschlichkeit. Er ist nie arrogant oder eingebildet. Im Gegenteil macht er sich selbst manchmal ein bisschen zu klein. Erfolge sind für ihn jedenfalls nie eine Selbstverständlichkeit.

Vielen erfolgreichen Skifahrern ist Olympiagold in ihrer Karriere verwehrt geblieben, Marcel Hirscher hat nun auch diese Hürde genommen. Seine Spezialdisziplinen (Riesenslalom, Slalom) kommen erst, die letzten Bremsen könnten gelöst sein.

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