Gerechte Sieger in den alpinen Skibewerben

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
Mikaela Shiffrin © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Christian Walgram
Mikaela Shiffrin © Kraft Foods Europe Services GmbH / GEPA pictures Christian Walgram

Die alpinen Skibewerbe wurden bei diesen olympischen Winterspielen ordentlich durcheinandergewirbelt, die bisherigen Bewerbe haben allerdings durchaus verdiente Sieger hervorgebracht. Von Zufall kann keine Rede sein. Auch Österreich, in der Herren-Abfahrt leer ausgegangen, braucht sich nicht zu beklagen. Ein Stockerlplatz für den ÖSV wäre fast schon eine Sensation gewesen. Die Königsdisziplin ist fest in norwegischer Hand, Svindal und Jansrud haben in der Abfahrt ihre Hetz. Rotweißrot hingegen grübelt. Vielleicht aber haben die Österreicher auch ein klein wenig gestörtes Verhältnis zur Abfahrt. Klammer, Maier und Co. haben uns erfolgsverwöhnt gemacht, die Latte zu hochgelegt.

Einen Marcel Hirscher gibt es in den schnellen Disziplinen nicht, was keinen Beinbruch bedeutet, auch wenn dies einige Österreicher als eine Art Majestätsbeleidigung ansehen. Der Reifeprozess geht weiter. Ski-Österreich muss sich vor Svindal verneigen, und die Damen vor einer Mikaela Shiffrin. Da fällt niemandem eine Perle aus der Krone.

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