Fodas Saat ist aufgegangen

Sturm Graz holt den Cupsieg
SK Sturm Graz - Red Bull Salzburg 2018 - FOTO © Red Bull Picture Data Base/GEPA pictures Christian Walgram
SK Sturm Graz - Red Bull Salzburg 2018 - FOTO © Red Bull Picture Data Base/GEPA pictures Christian Walgram

Dass Salzburg im österreichischen Pokal einmal ein Match verliert, gleicht fast schon einer Sensation. Der Meister und Cup-Titelverteidiger hat das dramatische Finale in Klagenfurt 0:1 verloren, das 5. Double in Folge nicht geschafft. Salzburg kann die Niederlage getrost verschmerzen, die Saison war dennoch überragend. Dass man gegen Sturm Graz das Nachsehen hatte, ist aber kein Zufall. Die Steirer waren die einzige Mannschaft, die Salzburg halbwegs Paroli bieten konnte. Daran hat auch noch Franco Foda, der Teamchef, seinen Anteil. Sein Nachfolger, Heiko Vogel, erntet nun die Früchte. Sturm hat heuer sehr vieles richtig gemacht, mehr als Rapid und Austria.

Sturm Graz hatte in Klagenfurt – mit 20.000 Sturm-Fans im Rücken – ein Heimspiel, die Elf agierte auch dementsprechend, der Wille war enorm, gute Spieler hat man ohnedies. Und einen Trainer, der in der Lage ist, Titel zu erobern. Das dürfen die Salzburger getrost als Warnung für die kommende Saison verstehen, da wird mit Sturm erneut zu rechnen sein. Für den österreichischen Fußball kann das nur gut sein. Auch für Salzburg.

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Einwurf von Wolfgang Wiederstein
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