Es gibt nicht nur Salzburg

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
SK Rapid © GEPA pictures/Wien Energie
SK Rapid © GEPA pictures/Wien Energie

Beide Cup-Semifinalpartien im österreichischen Fußball waren beste Werbung für den heimischen Fußball. Eine Demonstration, dass der rotweißrote Kick nicht nur aus Salzburg besteht.

Der Meister und Tabellenführer wurde von Mattersburg ins Elfmeterschießen gezwungen, Sturm Graz gegen Rapid war ein unglaublich intensiver Cupfight, der erst in der Verlängerung entschieden wurde. Das große Finale in Klagenfurt am 9. Mai werden Salzburg und Sturm Graz bestreiten. Rapid wird auch diese Saison ohne Titel bleiben, hat zuletzt vor zehn Jahren Zählbares gewonnen. Das Verhältnis der Hütteldorfer zum Pokal ist schon länger gestört. Die Leistung in Graz war aber gut, Rapid spielte stark. Trainer Djuricin konnte seine Situation dennoch nicht verbessern. Ihm bleibt nur die Meisterschaft, um in den Europacup zu kommen.

Salzburg hingegen strebt das Double an. Damit würden die Karten im Kampf um Europaleague-Plätze neu gemischt. Und Doppelbelastung ist für die Salzburger ohnedies ein Fremdwort. Es sei denn, Sturm Graz wandelt auf Osims Spuren. Das Zeug dazu hat die Mannschaft. Das Cupfinale könnte zum großen Hit werden. Und zum Anschauungsunterricht für Djuricin und Co.

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