Die Anti-Arnautovic

Österreichs Fußball-Nationalteamspieler Marco Arnautovic folgt dem Ruf des Geldes und wechselt von England nach China. Westham hat die Schnauze voll von ihm, der Trainer will ihn nicht mehr. Kennt...
© GEPA pictures/ Raiffeisen
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Österreichs Fußball-Nationalteamspieler Marco Arnautovic folgt dem Ruf des Geldes und wechselt von England nach China. Westham hat die Schnauze voll von ihm, der Trainer will ihn nicht mehr. Kennt man das Arnautovic-Umfeld, weiß man, dass dort Kontoauszüge
wichtiger sind als Präsenz in einer anerkannten Liga. Marco Arnautovic ist wohl mit seinen 30 Jahren immer noch nicht erwachsen genug, um sich der Tragweite eines sportlich wertlosen Wechsels nach China bewusst zu sein…

Ganz anders hingegen die US-Teamspielerin Megan Rapinoe. Sie kritisierte mutig die FIFA ob der Nichtgleichbehandlung mit den Fußball-Herren. Sie sieht es als Affront, als „lächerliche Entscheidung“, an, dass das Finale der Damen-WM gegen die Niederlande am selben Tag wie die Finali der Copa America und des Gold-Cup angesetzt wurden.

Rapinoe hat auch schon offen US-Präsident Trump kritisiert. Sie trägt das Herz am rechten Fleck und erliegt wohl eher nicht so schnell dem bloßen Lockruf des Geldes… So gesehen, ist sie ein Anti-Arnautovic.

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Einwurf von Wolfgang Wiederstein

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