Bullen besiegen auch Konyaspor und sind auf Kurs

Schwache Austria unterliegt Rijeka
© FC Red Bull Salzburg Picture Database/GEPA pictures Felix Roittner
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Meister Red Bull Salzburg hat am Donnerstag in seinem dritten Europa League-Gruppenspiel einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die Mozartstädter gewannen in der Türkei bei Konyaspor mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Fredrik Gulbrandsen (5.) und Munas Dabbur (80.). Die Bullen führen die Tabelle I weiterhin einen Punkt vor Olympique Marseille an, das sich gegen Vitoria Guimaraes nach Rückstand 2:1 durchsetzen konnte. Am 2. November empfängt Salzburg Konyaspor.

„Wir waren von Anfang an sehr aktiv, aggressiv, hatten gleich die ersten guten Möglichkeiten. Wir wussten natürlich, dass der Gegner nach vorne Qualität hat, haben vor der Pause erst einmal, wie ich finde, verdient die Führung erzielt. Dann haben wir zum richtigen Zeitpunkt das zweite Tor gemacht. Da war der Keks gegessen. Die Art und Weise wie die Jungs das heute gemacht haben, war gut“, freute sich Salzburg-Coach Marko Rose im Sky-Interview.

Schwache Austria umterliegt Rijeka
Die Wiener Austria konnte auch in seinem zweiten Heimspiel in der Gruppenphase nicht punkten. Durch die 1:3-Niederlage im Duell mit dem HNK Rijeka ist der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Mario Gavranovic (21., 31.) brachte die Kroaten komfortable 2:0 in Führung. Den Veilchen gelang es in Folge nicht, gefährlich zu werden. Ein Stangenschuss von Tajouri (73.) war bis zum Anschlusstreffer durch Kevin Friesenbichler in der 90. Minute die einzige Ausbeute. Das 1:2 ließ zwar noch einmal Hoffnung aufkommen, Zoran Kvrzic (92.) machte diese aber nur wenig später schon wieder zunichte. Das Parallespiel zwischen AC Milan und AEK Athen endete torlos. Die Rossoneri führen die Gruppe D mit sieben Punkten vor den Griechen (5) an. Die Austria steht mit einem Punkt am Tabellenende.

Austrias Heiko Westermann im Sky-Interview: „Wir sind sehr nervös gestartet. Ich weiß nicht warum. Wir haben Bälle hergeschenkt, waren unsicher, haben nicht die Seiten gewechselt. Dadurch ist der Gegner zu Chancen gekommen, zu Konterchancen. Wenn man so einfache Gegentore kassiert, besonders wie das erste, dann wird es auf Europaebene schwer.“

[PM/RED]

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