Bleibt Djuricin oder kommt Herzog?

Einwurf von Wolfgang Wiederstein
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie
SK Rapid 2017 © GEPA pictures/ Wien Energie

Damit war nicht zwingend zu rechnen, aber Rapid hat die Länderspielpause offenbar gut genützt, um sich für die Bundesliga zu wappnen. Die Vorstellung beim 4:2-Sieg in Mattersburg war souverän, unterm Strich war es ein kleines Schützenfest, vor allem dank Schaub und Murg. Die Burgenländer, zuletzt überraschend stark, waren schon zur Halbzeit geschlagen. ES bleibt brisant, nächste Runde wartet St. Pölten, wo Didi Kühbauer den glücklosen Oliver Lederer beerbt. Kühbauer gegen Rapid, da könnte es knistern.

St. Pölten hat auf die Talfahrt reagiert, Kühbauer soll den Klasssenerhalt sicher stellen, wie es bei Rapid weiter geht,  ist hingegen weiterhin offen. Der Vertrag mit Trainer Goran Djuricin ist noch nicht verlängert, da könnte es also noch zu einer Veränderung kommen.

Zuletzt fiel der Name Andreas Herzog, den angeblich Ex-Teamchef Josef Hickersberger ins Spiel gebracht hat. Hickersberger sitzt im sportlichen Vorstand, ist Berater, hält sich aber vornehm zurück. Gegen Herzog gibt es Widerstände, weil er noch nicht beweisen konnte, was er als Cheftrainer kann, aber er verfügt über enorme internationale Erfahrung. Man darf gespannt sein, was Rapid sucht, um dorthin zu kommen, wo die Fans die Hütteldorfer sehen wollen. Ein Sieg in Mattersburg ist dafür zu wenig.

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