Aus Fehlern lernen

Der Samstag war aus österrreichischer Sport-Sicht ein Tag zum Niederknien. Dominic Thiem stürmte beim ATP-Finale in London ins Finale, das österreichische Fußball-Nationalteam löste mit dem Erfolg gegen Nordmazedonin das...
Marko Arnautovic 2019 © GEPA pictures/Raiffeisen
Marko Arnautovic 2019 © GEPA pictures/Raiffeisen

Der Samstag war aus österrreichischer Sport-Sicht ein Tag zum Niederknien. Dominic Thiem stürmte beim ATP-Finale in London ins Finale, das österreichische Fußball-Nationalteam löste mit dem Erfolg gegen Nordmazedonin das Ticket für die Euro 2020. Zum zweiten Mal in Folge aus eigener Kraft ist man bei so einem Turnier dabei.

Gefeiert wurde nicht so intensiv wie 2016. Es besteht die Hoffnung, dass man aus den Fehlern, die damals gemacht wurden, gelernt hat. Es besteht kein Grund, Österreich zum „Europameister“ zu erklären, obwohl das jetzige Team besser und breiter aufgestellt ist als jenes vor der Endrunde in Frankreich. Österreich wird Glück brauchen bei der Auslosung, die damaligen Gegner Ungarn und Island wurden auch als solches betrachtet – bis zum bösen Erwachen. Die Vertragsverlängerung mit dem Teamchef sollte auch bald gelöst werden. Es sei denn, der ÖFB ist von Franco Foda doch nicht ganz so überzeugt…

Nach der erfolgreich absolvierten Qualifikation für die UEFA EURO 2020 werden David Alaba, Marko Arnautovic, Martin Hinteregger, Konrad Laimer, Stefan Lainer und Marcel Sabitzer nicht mit dem Nationalteam zum abschließenden Gruppenspiel gegen Lettland reisen. Teamchef Franco Foda, der seinen Spielern den Sonntagnachmittag freigegeben hat, nominiert Maximilian Wöber (FC Red Bull Salzburg) nach, berichtet der ÖFB in einer Presseaussendung.
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Einwurf von Wolfgang Wiederstein

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