Fr., 30. Juli 2010 - 15:37 Uhr
Seit zwei Wochen bereitest du dich mit deinem neuen Klub auf die kommende Saison vor. Wie ist es dir dabei bisher gegangen?
Natürlich ist hier vieles neu. Das Team ist super und ich bin sehr zuversichtlich. Ich muss mich aber auch auf die ganz andere Taktik und Spielauffassung hier einstellen.
Was ist an der Spielweise von Balingen-Weilstetten neu für dich?
Sie laufen einfach ganz andere Spielzüge als zuvor in Bregenz. Sie verwenden viele Sperren und verlangen ganz andere Laufwege. Ich habe mich jahrelang anders auf dem Spielfeld bewegt. Das ist nicht einfach, aber ich arbeite daran.
Wie ist dein körperlicher Zustand nach zwei Wochen Training mit der Mannschaft?
Ich habe seit etwa einer Woche Schmerzen in der Schulter. Ich muss jetzt den richtigen Mittelweg finden zwischen Einsatz und Schonung der Schulter. Ich will mich ja für Einsätze empfehlen, muss aber im Training genau dosieren.
Wie sieht euer weiteres Vorbereitungs-Programm aus?
Wir haben in den nächsten Wochen noch einige Trainings und Testspiele vor uns. Das Highlight wird sicher das Turnier in Sindelfingen von 13. bis 15. August, wo wir auf absolute Top-Mannschaften wie den HSV treffen. Saisonstart ist dann am 28. August gegen die Rhein-Neckar Löwen.
Wo wohnst du in Balingen? Hast du einen weiten Weg zur Halle?
Ich wohne in Frommen, einem kleinen Vorort von Balingen. Ich habe dort eine schöne Wohnung gemeinsam mit meiner Freundin und brauche mit dem Auto nur fünf Minuten zur Halle.
Hat es dir bei deinem Wechsel geholfen, dass dir zwei Österreicher schon einiges über Balingen erzählen konnten?
Ja, klar. Sie haben mir schon vorher viel erzählt und haben mir dann auch hier geholfen.
Hattest du schon Zeit, dir die Freizeitmöglichkeiten in Balingen anzusehen. Was kann man dort neben dem Training machen?
Bisher hatte ich noch nicht so viel Zeit für andere Dinge. Balingen hat aber ein schönes Zentrum, mit einer netten Hauptstrasse, wo man gut spazieren oder in ein Lokal gehen kann. Die Stadt ist von der Größe her so ähnlich wie Bregenz. Es fehlen aber der See und die Berge.
Dagur Sigurdsson wird dem ÖHB nicht mehr als Teamchef zur Verfügung stehen. Wie beurteilst du die Situation beim Nationalteam?
Ich bin schon gespannt, wer sein Nachfolger wird. Das wird keine leichte Aufgabe, das Erbe von Dagur anzutreten. Er hat praktisch alles erreicht, was es zu erreichen gab. Nun haben wir eine schwere EM-Quali-Gruppe und eine schwere WM-Gruppe zu bewältigen. Natürlich bin ich weiter voll dabei. Die WM ist ein sehr großes Ziel von mir. [ANDREAS SCHNEDL/ÖHB]
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