Fr., 12. März 2010 - 13:20 Uhr
Bericht Z1:
In der Wiener Stadthalle wurde die Gruppe Z1 der zweiten ÖMS-Runde der Juniorinnen (WU18) ausgetragen. Veranstalter Vienna 87 traf dabei auf Duchess Klosterneuburg und die Swans Gmunden.
Im ersten Spiel zwischen Vienna 87 und Klosterneuburg brachte bereits ein sehr konzentrierter Start im ersten Viertel (25:4) die Vorentscheidung für die Wienerinnen, die noch bis zur Halbzeit weiter Gas gaben (45:11) und es sich dann leisten konnten, etwas zurückzustecken, mit 81:37 fiel ihr Sieg dennoch überdeutlich aus.
Vienna 87 – Klosterneuburg 81:37 (45:11) – 25:4, 20:7, 18:16, 18:10
Vienna 87: L.Zderadicka 16, Freund 14, Koizar 13, Keller 8, Eigner 6, Wagner 6, Wedam 6, A.Zderadicka 6, Norman 2.
Klosterneuburg: M.Picorusevic 15, Bodenstein 6, Bauer 5, Graf 5, Macho 2, Schreitl 2, Weinländer 2.
Im zweiten Spiel zwischen Klosterneuburg und Gmunden sahen die Niederösterreicherinnen sechs Minuten vor Schluss schon wie die sicheren Siegerinnen aus (37:22), doch Gmunden kam mit einem 13:0-Run wieder auf 37:35 heran und hatte zehn Sekunden vor dem Ende bei 42:39 auch Ballbesitz, ehe den Duchess noch ein Korb gelang und sie doch etwas glücklich mit 44:39 gewinnen und damit als Zweitplatzierter den Einzug ins ÖMS-Final-Four feiern konnten.
Klosterneuburg – Gmunden 44:39 (21:14) – 12:5, 9:9, 11:8, 12:17
Klosterneuburg: Weinländer 15, D.Picorusevic 12, M.Picorusevic 10, Graf 5, Bodenstein 2.
Gmunden: Kuzmanovic 18, Felic 11, Bauer 6, Gavric 2, Staudinger 2.
Im letzten Spiel des Turniers traf Vienna 87 auf Gmunden. Ähnlich wie im ersten Spiel fiel die Entscheidung bereits im ersten Viertel, das die Wienerinnen mit 21:2 für sich entschieden. Danach erhielten auf beiden Seiten alle Spielerinnen ausgiebig Spielzeit. Vienna 87 siegte ganz klar mit 79:20 und erreichte als Gruppensieger das ÖMS-Final-Four, während die Oberösterreicherinnen ausgeschieden sind.
Gmunden – Vienna 87 20:79 (5:45) – 2:21, 3:24, 8:16, 7:18
Gmunden: Kuzmanovic 6, Felic 5, Staudinger 4, Kienesberger 4, Mahringer 1.
Vienna 87: Leiss 12, Norman 12, L.Zderadicka 10, Eigner 9, Wedam 8, Koizar 8, Freund 6, Keller 6, A.Zderadicka 4, Michlmayer 4.
Bericht Z2:
UBBC APO Herzogenburg - Vienna Kangaroos 40:37 (13:10,8:7,11:9,8:11)
Von Beginn an eine knappe, spannende Partie, die aber auch von Nervosität auf beiden Seiten geprägt war. Herzogenburg meißt in Front, entscheidend absetzen konnten sich die Heimischen jedoch nie, zu krampfhaft war das Offensivspiel, zu viele Bälle wurden leicht vergeben. Die Kangaroos immer gefährlich nahe nützten phasenweise ihre Größenvorteile aus, wo sie die zweiten Chancen auf Punkte nutzen konnten. So war auch bei +6 Herzogenburg zu Beginn des letzten Viertels noch nichts entschieden. Im Gegenteil als die Wienerin Heinrich 35 Sekunden vor Ende auf Unentschieden stellte, roch es nach Verlängerung. Doch der überragenden Spielerin Kati Böck blieb es vorenthalten die Partie mit einem 3 Punkter knapp vor Ende zu entscheiden.
Es spielten: Böck 27, Kolin 7, Keiblinger 2 bzw. Keck 11, Novakovic 9, Heinrich 5
Flying Foxes - Vienna Kangaroos 42:38 (8:4,11:19,10:5,13:10)
Das auch dieses Match ein sogenanntes Lowscoring Game werden würde, war bereits nach einigen Minuten sichtbar. Es wurde zwar um jeden Ball gekämpft, gesprintet usw. den Weg in den Korb fand der Ball jedoch selten. Das 2. Viertel dann ganz im Zeichen der Kangaroos, die mit Fortdauer sicherer wurden und den Foxes in diesem Spielabschnitt klar überlegen waren. Die Vorteile des 2. Viertels waren im 3. Viertel egalisiert - die Foxes zogen die Defensive ein wenig an, Vienna wurde nervöser und das Spiel war wieder ausgeglichen. So musste wieder das 4. Viertel die Entscheidung bringen, und wieder waren die Kangaroos knapp daran, jedoch nicht ganz dabei. So landeten die Foxes einen knappen Sieg und somit auch den Aufstieg ins Final Four.
es spielten: Ojo 10, Demofike 9, Pinezich 7 bzw. Keck 13, Heinrich 9, Danker 8.
UBBC APO Herzogenburg - Flying Foxes 46:42 (9:13,14:13,14:10,9:6)
iM LEtzten Spiel ging es also um Platz 1 dieser Gruppe und damit um den vermeintlich "leichteren" Gegner im Final Four. Dementsprechend nervös wurde das Match geführt. Weiters fiel auf, dass zwar die Foxes aggressiv in der Verteidigung tätig waren, Herzogenburg jedoch eher lax die Sache in Halbzeit 1 anging. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Heimsichen von Beginn an einen Rückstand nachliefen. Erst als die Defensive nach Wiederbeginn ein wenig angezogen wurde, kippte das Pendel zugunsten der UBBC-Girls. Mit ürfen staktisch reiferen Spielzügen wurde im letzten Viertel das Spiel entschieden, und so dürfen sich die UBBC-Girls nach dem Einzug ins WU20 Finale auch über den Einzug ins Final Four der WU18 freuen.
es spielten: Schläger 18, Böck 11, Kolin 10 bzw. Agbogbe 12, Pinezich und Ojo je 8.
[H.P. UND M.D.]
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