So., 06. Juli 2003 - 16:19 Uhr
Der FBC ASKÖ Urfahr hat seinen Titel im Europapokal der Landesmeister wiederholt. Die Österreicher setzten sich im Finale gegen das schweizer Team KTV Widnau nach einem wahren Krimi mit 3:2 (20:12, 18:20, 20:14, 14:20, 20:12)durch.
Der Europapokal-Neuling KTV Widnau begann seine Finalpremiere fulminant. Beim Stand von 5:1 wechselte der Titelverteidiger Linz-Urfahr die Angabe von Martin auf Dietmar Weiss. Und dies war der entscheidende Schachzug der Österreicher. Der Austria-Meister zog durch und wurde unterstützt durch zahlreiche Eigenfehler auf der Seite des Schweizermeisters. Linz gewann mit 20:12. Im zweiten Satz setzte Widnau die Pausenworte des Trainers besser als auf der Gegenseite um und setzte sich von Beginn weg vom Gegner ab. Doch im Gegensatz zum ersten Satz kam Linz nicht mehr heran. Beim Stand von 19:10 für die Schweizer zeigten diese jedoch Nerven. Erst der neunte Satzball wurde verwertet und die Rheintaler brachten den zweiten Abschnitt mit 20:18 ins Trockene.
Der dritte Abschnitt brachte wieder die Wende. Diesmal zog Linz auf und davon. Doch als Widnau nach einem Sechs-Punkte-Rückstand wieder bis auf einen Punkt heran kam, wurde es noch einmal spannend. Doch die unterhaltsame Partie auf hohem Niveau brachte schlussendlich einen klaren 20:14 Erfolg des Pokalverteidigers hervor. Nach dem Verlust des vierten Satzes spielten die Oberösterreicher wieder ihre ganze Erfahrung aus, brachten den erneuten Titelgewinn nach einem abschließenden 20:12 ins Trockene.
Rang drei sicherte sich nach einem 3:0 (20:15, 20:15, 20:14)-Sieg über den TV Brettorf (GER) Martin Sepp Neusiedl.
Kremsmünster holt IFV-Pokal
Auch beim IFV-Pokal im oberösterreichischen Höhnhart konnte eine österreichische Mannschaft jubeln: TUS Volksbank Kremsmünster holte sich die begehrte Trophäe mit einem kämpferischen 2:1 Final-Sieg gegen Westfalia Hamm
und konnte klar aufzeigen, dass der 5.Rang in der österreichischen Bundesliga nicht ihren Leistungsmöglichkeiten entspricht. Der große Favorit Union Schick Freistadt belegte den enttäuschenden vierten Rang hinter den Schweizern aus Rickenbach-Wilen. [RED]
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